BrewDog Dogma

10 verschiedene Malzsorten versprechen eine regelrechte Symphonie der Aromen…

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© www.bier-entdecken.de, BrewDog Dogma

Daten und Fakten zum Bier

Name: Dogma
Brauerei: BrewDog
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 7,2 % Vol.
Stammwürze: 20,6 %
Biersorte: Scotch Ale
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 9° – 13°C
Herkunft: Fraserburgh, Schottland
Dazu passt: perfekt als Dessertbier, zu Süßem, zu Käse
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Besonderheit des BrewDog Dogma

Die BrewDogs sind wahre Zauberer am Braukessel, es gibt kein Bier von Ihnen, welches ansatzweise „normal“ ist. BrewDog setzt bei jedem ihrer Biere ein Zeichen was in Sachen Craft Beer möglich ist. Auch das Dogma ist ein Bier der extreme. 10 Malzsorten bilden die Basis dieses Bieres. Saazer und Firstgold wurden bei der Hopfung eingesetzt und zum Schluss wurde dem Sud auch noch Honig beigesetzt.

Ein Bier für Denker und Philosophen, so beschreibt BrewDog selbst zumindest das Dogma. Für kalte Wintertage ist dieses Bier definitiv geeignet!

 

Flaschendesign

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© www.bier-entdecken.de, BrewDog Dogma Etikett

Die Flasche ist im typischen (alten) „BrewDog-Design“ gestaltet. Alt daher, da derzeit die Designs der Etikette von BrewDog neu überarbeitet werden. Den Grundton des Etiketts bildet ein auffallender orangener Farbton. Darauf abgedruckt das „BrewDog-Logo“ und die Aufschrift „DOGMA“. Weiter findet man die Angaben zum Alkoholgehalt und die Besonderheit des Bieres – „honey infused scotch ale“ – auf dem Etikett.

Optik

Das dunkle Dogma erinnert stark an ein Stout. Dunkelbraun ergießt sich das Bier ins Glas, dabei baut sich eine beige, leicht gelbliche Schaumkrone auf. Lässt sich schon hier der Honig erahnen? Lange besteht der Schaum jedoch nicht und zerfällt schnell in sich.

Geruch

Das Bier ist unweigerlich eine wahre Malzbombe. Die 10 eingesetzten Malzsorten entfalten sich schon beim öffnen der Flasche im Raum. Leichte Schokoladenaromen verbinden sich mit süßlichen Sherrynoten. Frisch gebackenes Brot und gebrannte Mandeln bilden die Basis. Moderate Vanillearomen, Honig und der Duft von Zwetschgenkompott runden das Gesamtpaket ab. Ein durchaus komplexer Körper lässt sich schon gut vorstellen.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Leich moussierend rinnt der erste Schluck über die Zunge. Kräftig, vollmundig und komplex zeigt sich das Bier schon zu Beginn. Auch hier domminieren natürlich die Malzaromen. Der Körper ist dicht und süffig süß. Fruchtaromen von Zwetschgen und kandierten Äpfeln kommen zum Vorschein, leichte Honigaromen sind zu erahnen.

2. Rezenz

Wenig Kohlensäure zeigt sich im Mittelteil, zu viel hätte auch der Komplexität des Dogma geschadet. Eine leichte Säure baut sich auf und eine aufkeimende Hopfenbitterkeit kommt zum Vorschein.

3. Abgang

Noch einmal zeigen sich die Malzaromen mit ihrer ganzen Kraft, dann kippt der Geschmack des Dogma recht rasant. Den kompletten Mund- und Gaumenraum umschmeichelt nun eine fast schon derbe Mischung aus Röstnoten und Bitterkeit und ein wahnsinnig langer und kräftiger Nachhall aus einer Mischung aus Zartbitterschokolade, Grapefruit und Hopfenherbe entsteht.

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„Ein Bier für Denker und Philosophen“, diesem anfänglich erwähnten Satz können wir insoweit zustimmen, dass man schon beim wahnsinnig tollen Duft dieses Bieres komplett in Gedanken verfällt und sich ausmalt wie dieses Bier wohl schmecken wird. Vom Antrunk bis zum Mittelteil überzeugt das Dogma durch seine Komplexität und vielschichtigen Aromen. Der Abgang läutet dann ein nicht zu erahnendes finish ein. Für unseren Geschmack etwas zu derb. Nach 2-3 Schlücken haftet der stark ausgeprägte Nachhall am Gaumen und lässt kaum mehr andere Aromen zu. Daher definitiv ein Bier für kalte Wintertage, an denen man das Dogma in aller Ruhe, Schluck für Schluck genießen kann.

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