Brewfist One Way Tripel

Ein Braurezept aus dem Jahre 1844 neu interpretiert…

Brewfist One Way

Daten und Fakten zum Bier

Name: Brewfist ONE WAY TRIPHELL
Brauerei: Brewfist

Link zur Webseite der Brauerei

Alkoholgehalt: 9,5% Vol.
Stammwürze: 20,5%
Biersorte: Tripel
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 8-12 °C
Herkunft: Codogno, Italien
Dazu passt: sehr würziger Käse, deftiger Braten, Steaks, Wild, süße Nachspeisen
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Besonderheit des Brewfist One Way Tripel

Ein Tripel ist eine belgische obergärige Brauspezialität mit recht hohem Alkoholgehalt. Das Brewfist One Way Tripel hat zum Beispiel 9,5% Alkohol: Wahrscheinlich ist es ein Gang in die Hölle. Gebraut wurde es mit Pilsener- und Münchner Malz sowie weißem Kandiszucker, der im Brauprozess zugesetzt wurde. An Hopfen wurde Mosaic, Sterling und Centenial verwendet. Das Bier hat reichlich Alkohol (9,5%), sowie eine Stammwürze von stolzen 20,5 Prozent und 50 IBU (Bittereinheiten).

 

Flaschendesign

One Way to Hell EtikettAbgefüllt ist das Brewfist One Way Tripel in einer 330ml Mehrwegflasche. Das Etikett ist orange und rot und man sieht die Teufelin auf dem Schild sitzen – das zeigt deutlich wo der ONE WAY hingeht. Da es in der Hölle recht warm ist, ist die Teufelin auf dem Etikett nackt zu sehen. Ein Etikett, das sicher die Männer, anlockt diesen Highway to Hell zu gehen. Außerdem ist auf dem Etikett das Wappen von Brewfist – die geballte Faust – abgebildet. Ein Etikett, das leuchtet und richtig ins Auge sticht. Auf der Rückseitenetikett sieht man die Zutaten des Bieres sowie alle weiteren Daten wie MHD, Herstelleradresse und Alkoholgehalt.

Optik

Das Brewfist One Way Tripel leuchtet fast wie Feuer aus dem Glas, golden-orange und leichtr trüb strahlt es mich an. Im Glas steigen leichte Kohlesäurebläschen auf und es bildet sich ein sehr feinporige, strahlend weißer Schaum. Der Schaum ist nicht zu üppig und leider auch nicht sehr standhaft. Der erste optische Eindruck dieses Bieres ist sehr schön, leider verfällt der Schaum recht schnell.

Geruch

Der Duft dieses italienischen Tripels ist recht süß und fruchtig und deutlich karamellig. Im Aroma schnuppert man Pfirsich, Orange, Grapefruit und Zitrus gepaart mit einer leichten Gewürznote und auch etwas Nelke, dazu gesellt sich noch der Duft von etwas Honig, von Hefe und auch eine leichte Pfeffernote ist zu riechen.

Einen aromatischen, süßen und fruchtigen sowie recht appetitlichen Duft hat dieses Tripel aus Italien.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Im Antrunk ist das Tripel überraschend fruchtig, es schmeckt auf jeden Fall nicht wie ein typisches belgisches Tripel. Fruchtig mit Orangen- und Grapefruit- sowie Aprikosen-Aromen und auch etwas Honig sowie recht alkoholisch. Es ist sehr schön malzig und nicht zu trocken, es kommen geschmacklich auch eine leichte Kräuter- und Pfeffernote hinzu, auch wird das Tripel deutlich herber.

2. Rezenz

Die Kohlensäure ist recht kräftig und prickelnd in diesem italienischen Tripel, das passt aber recht gut zu diesem fruchtigen und malzigen Bier, das deutlich herber und hopfenbetonter wird und auch recht kräftig wirkt. Es ist trocken, jedoch nicht zu trocken.

3. Abgang

Im Abgang wird das Bier kräftiger und auch deutlich herber und trockener, der trockene und kräftig herbe Nachgeschmack bleibt mir noch sehr lang erhalten. Ein recht ausgewogener und sehr gelungener Abgang.

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Fazit

Olaf Gronert:

Das Brewfist One Way Tripel ist die italienische Version eines belgischen Tripels, sehr schön verpackt, vom Geruch her überzeugend und auch die Optik ist sehr schön. Leider bleibt der Schaum nicht so lang erhalten. Geschmacklich startet es recht süffig und fruchtig und wird – je länger dieses kräftige und starke Bier dauert – trockener und herber. Ein Tripel, das nicht typisch für ein belgisches Tripels ist, jedoch wirklich sehr gut gelungen. Brewfist entwickelt das italienische Tripel, ein Trip To Hell, ich finde es sehr gelungen.

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