Crew Republic – Rest in Peace – Barley Wine

Rest in Peace: Ein Barley Wine der es in sich hat…

Crew Republic Rest in Peace

Daten und Fakten zum Bier

Name: Rest in Peace
Brauerei: Crew Republic
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 10,1 % Vol.
Stammwürze: 23° Plato
Biersorte: Barley Wine
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 12-14°
Herkunft: Bayern
Dazu passt: Desserts oder Käse
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Besonderheit des Crew Republic Rest in Peace

Von der Crew Ale Werkstatt zur Crew Republic. Vom Kuckucksbrauer zur eigenen Brauerei. Dies beschreibt in Kürze den erfolgreichen Werdegang von Mario Hanel und Tim Schnigula, die für ihre eigene Craft Beer Marke den Anzug an den Nagel gehängt haben, um ihr eigenes Bier zu brauen. Solche Geschichten kann nur die Craftbier-Revolution schreiben.

Seit Anbeginn sind die Biere der Crew Republic und alles „Drumherum“ eine Augenweite. Das Marketing stimmt und das Merchandising könnte die Haute Couture der Craft Beer Revolution sein. Ob bei dem vielen „Drumherum“ die Biere auf der Strecke bleiben? Nein, ganz sicher nicht!

Wir können mit Stolz sagen, dass wir bis jetzt jedes in Flaschen und käuflich erhältliche Bier der „Crew Republic“ getrunken haben. Nicht nur aus Neugierde, sondern auch aus Überzeugung, denn Crew Republic macht einfach geile Biere die besonders für den deutschen Craft Beer Markt genau richtig sind. Da gibt es die soliden Einsteigerbiere, die einem das Thema Craft Beer näher bringen und solche Biere die dir sprichwörtlich eine „Watschen“ geben, wenn du nicht auf alles gefasst bist.

In diesem Biertest geht es um das „Rest in Peace“ ein Barley Wine mit stolzen 10,1 % Alkohol und 65 Bittereinheiten. Typisch Englisch, gebraut mit Herkules, Fuggels und East Kent Golding Hopfen.

Vorgreifend können wir schon mal verraten, dass dieser Barley Wine eben so ein Bier ist, bei dem du auf alles gefasst sein solltest. Das beweist dir auch der „Slogan“ zum Bier: „Maßlosigkeit ist für Dich keine Frage, sondern Lebenseinstellung. Mit beständiger Ignoranz trittst Du der Missgunst anderer gegenüber. Dem Vorwurf des Übermuts begegnest Du mit gelassener Arroganz. In Völlerei lebst Du Deine unbändige Wollust aus. Dieses Elixier ist wie geschaffen für Dich. Das Ende und der Anfang Deiner Träume“.

Flaschendesign

Crew Republic Rest in Peace Flaschendesign
© Crew Republic – Rest in Peace

Optik

Mit einer umwerfenden Farbgebung steht das „Rest in Peace“ im Glas. Durch die geringe Trübung lässt Licht das Gebräu in einem kupferfarbenen, leicht Orangenen Farbton, mit weinroten Reflexionen aufleuchten. Dabei wirkt es schon jetzt vollmundig mit öliger Textur. Auch der Schaum kann sich sehen lassen. Cremig baut sich dieser mit einer leichten beigen Färbung auf und erweist sich als ausreichend standhaft.

Geruch

Der Geruch ist intensiv und fordernd. Wer hier liebliche, süße Aromen erwartet, bekommt die „Watschen“ direkt ins Gesicht. Alkoholaromen die an einen hochprozentigen Rumtopf erinnern preschen hervor. Etwas muffige, an vergorene Pflaumen erinnernde Aromen ziehen nach. Nur die spät erkennbaren Noten von Karamellmalz besänftigen die Geruchsnerven.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk hat es ebenfalls in sich. Zunächst scheint er auf einen Schmusekurs eingestellt zu sein und präsentiert sich mit schönen runden, süßen Malzaromen. Davon verabschiedet sich das Rest in Peace jedoch schnell und zeigt eine schon früh aufkeimende Herbe. Auch die 10,1 % Alkohol verstecken sich nicht und bringen eine alkoholische Schärfe mit.

2. Rezenz

Im Mittelteil aufkommende Fruchtaromen von verschiedenen Trocken- und Beerenfrüchten erwecken zusammen mit der Alkoholnote, Erinnerungen an einen guten Rumtopf, Sherry oder Portwein.

3. Abgang

Während des Abgangs kämpfen sich süßere, blumigere Noten zurück, die durch ihre lieblichen Aromen dem Bier einen gewissen sanfteren Charakter verleihen. Die Aromen fügen sich sodann auch mehr zusammen und das Aromenprofil wirkt komplexer aber zugleich weniger fordernd.

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Fazit:

Dieses Rest in Peace hat es in sich. Zunächst zeigt es sich von seiner kräftigen, rauen, fast schon ungemütlichen Seite und fordert die Geschmacksnerven heraus.  Um dann am Ende deutlich gefälliger zu werden und mit den blumigen, süßen Aromen ein Happy End einzuleiten.

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