Das Hirschbräu Sommer Lager

Das Hirschbräu Sommer Lager: Verbindet die Eigenschafte eines Lagers mit denen eines Pale Ale..

Das Hirschbräu Sommer Lager

Daten und Fakten zum Bier

Name: Das Hirschbräu Sommer Lager
Brauerei: Privatbrauerei Höss – Das Hirschbräu
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 5,7 % Vol.
Stammwürze: 13,5°Plato
Biersorte: Lagerbier
Gärung: Untergärig
Trinktemperatur: 6-7°C
Herkunft: Sonthofen, Bayern
Dazu passt: Blattsalate, Geflügel, gebratener Fisch, gegrilltes Steak
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Besonderheit des Hirschbräu Sommer Lager

Ein mit den Hopfensorten Galaxy und Amarillo gebrautes Lagerbier Namens Sommer Lager klingt durchaus vielversprechend. Pünktlich zum Sommer hat „Das Hirschbräu“ der Privatbrauerei Höss pünktlich zum Sommer dieses Bier auf den Markt gebracht.

Ich möchte dem Biertest nicht vorgreifen, aber schon jetzt kann ich sagen, dass ich es durchaus schade finden, dass das Sommer Lager nur ein saisonal verfügbares Bier ist. Wie der Name des Bier schon sagt – Sommer Lager – ist dieses Bier nur in der heißen Jahreszeit verfügbar.

Gebraut wurde mit Allgäuer Brauwasser und Malz aus der Region. Mit der Untermarke „Das Hirschbräu“ versucht die Privatbrauerei Höss die Jahrzehnte alte Tradition in modernes Craft Beer zu packen.

Dass das zumindest mit dem Sommer Lager gelingt zeigen die Auszeichnungen mit dem International Craft Beer Award und dem World Beer Cup.Doch jetzt genug geredet, widmen wir uns dem „Das Hirschbräu Sommer Lager“ mit Amarillo und Galaxy Hopfen.

Flaschendesign

Hirschbräu Sommer Lager Etikett

Optik

Eingeschenkt ins Glas fällt mir sofort die Trübung des Bieres auf, was für ein Lager eher untypisch ist. Und tatsächlich wurde auf die Filterung beim Hirschbräu Sommer Lager verzichtet. Der erste Pluspunkt hat sich das Bier schon verdient. Durch die Trübung wirkt das Sommer Lager mit seinem saftigen Gelbton auch deutlich dunkler und kräftiger im Vergleich zu anderen Lagerbieren. On top bildet sich zudem eine ansehnliche, cremige und stabile Schaumkrone.

Geruch

Der Duft des Bieres zeigt mir, dass bei der Verwendung der auf dem Etikett angepriesenen Hopfensorten Amarillo und Galaxy nicht gespart wurde. Intensive Fruchtaromen von Zitronen, Grapefruit und Maracuja strömen aus dem Glas. Hinzu kommen feine Aromen von Hefe und moderaten Malznoten, die das Gesamtbild gekonnt abrunden. Im Hintergrund tummeln sich dann noch – fast etwas unterwürfig – Noten von Orangen und Blütennektar.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk gestaltet sich zunächst frisch und schlank. Kann dann aber schnell ebenso mit vielen Fruchtaromen aufwarten. Tropische Früchte verbinden sich mit einer heimischen Blumenwiese im Frühjahr. Eine tolle Aromenkomposition eröffnet sich meinen Geschmacksnerven. Die Basis bilden feine, leicht süße Malzaromen die dem Bier einen gewissen Körper verleihen, aber nur so, dass es seinen schlanken, fruchtigen Körper beibehält.

2. Rezenz

Die Kohlensäure im Mittelteil ist perfekt dosiert. Ausreichend prickelnd um dem Hirschbräu Sommer Lager in dieser Geschmacksphase einen deutlichen „Frischekick“ zu verleihen und nicht zu kräftig, dass die feinen Aromen gesprengt werden. Im Weiteren gelangen Zitronenaromen, die sich durch Säure und einer leichten Bitterkeit präsentieren, in den Vordergrund.

3. Abgang

Der Abgang schafft es gekonnt die Aromen eines Lagerbieres, mit seinem schlanken, leicht würzigen Charakter und die fruchtigen Aromen eines Pale Ales zu verbinden. Fruchtig-würzig bleibt so ein langanhaltender Nachhall vorhanden.

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Fazit:

Ein naturtrübes Lagerbier mit fruchtigem Touch, das mich überzeugt hat. Es verbindet gekonnt die Eigenschaften eines Lagers mit denen eines Pale Ales, ohne dabei zu sehr auf eine Seite abzurutschen. Mir schmeckt das Hirschbräu Sommer Lager

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