Duckstein Braukunst Edition 2012

Seine Veredelung erfuhr die Braukunst Edition 2012, 6 Monate lang in andalusischen Sherryfässern…

Duckstein Braukunst Edition No.2
© www.bier-entdecken.de, Duckstein Braukunst Edition No.2

Daten und Fakten zum Bier

Name: Braukunst Edition 2012
Brauerei: Duckstein
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 7,2 % Vol.
Stammwürze: 16,7 %
Biersorte: Ale
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 9-11°C
Herkunft: Hamburg, Deutschland
Dazu passt: Zu Wild, als Aperetiv oder auch zu Walnusseis
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Besonderheit des Duckstein Braukunst Edition 2012:

Die exklusiv limitierte „Duckstein Braukunst Edition“ geht im Jahr 2012 in die 2. Runde. Im Jahr zuvor hat Duckstein mit seinem Starkbier welches 6 Monate in Eichenfässer reifen durfte schon gut vorgelegt (Wir berichteten). Durch die Runde weg war diese Sonderedition eines der besten je verkosteten Biere.

Für die Edition 2012 wird es daher deutlich schwerer zu überzeugen. Diesmal handelt es sich um ein Ale, gebraut mit 5 Malzsorten und süddeutschen Hopfen. Reifen durfte das Gebräu in ausgesuchten andalusischen Sherry-Fässern. Ein besonderer Dank geht an die Metro Group, die uns ein Testexemplar gesponsert hat.

Flaschendesign

Duckstein Braukunst Edition No.2 Etikett
© www.bier-entdecken.de, Duckstein Braukunst Edition No.2

Die Edition 2011 schlummerte in einer edlen Champagnerflasche, für die Abfüllung der Edition 2012 waren es diesmal 0,75l Sherry-Flaschen verpackt in hochwertigen Holzboxen. Durch das recht dunkle Glas wirken die Aufdrucke besonders intensiv. Darauf zu erkennen ist ein großes „D“ in einer schönen Schnörkelschrift, sowie das Logo welches aussieht wie in rotes Wachs gestempelt.

Optik

Ins Glas ergießt sich ein sattes, dunkelbraunes Gebräu mit einigen hellroten-orange Reflexionen. Gedanklich stellt man sich schon einen vollmundigen Sherry vor. Anmutig baut sich eine cremige leicht beigefarbige Schaumkrone auf. Nachdem sich diese eingependelt hat, verbleibt eine Fingerbreite stabile Schaumdecke auf dem Bier.

Geruch

Zu Beginn erobern aletypische Aromen die Geruchsnerven. Es duftet hopfenfruchtig nach Zitrusfrüchten, auch eine gewisse Bitterkeit steigt die Nase empor. Dann schwenkt das Geruchsbild etwas um, es wird lieblicher, Honigaromen lassen die Braukunst Edition angenehm süß duften. Dazu gesellen sich fruchtige Aromen von Pflaumen und Trauben die wunderbar harmonieren mit einer moderaten Hefenote.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der erste Eindruck des Bieres ist mild, leicht süß und fruchtig. Nur Langsam werden die Aromen im Mund intensiver. Es bildet sich eine gewisse Trockenheit die das Bier aber keinesfalls „kratzig“ wirken lassen. Weiterhin geht das Bier weich über die Zunge. Fruchtige süße Aromen rangeln mit frecher Hopfensäure um die Oberhand.

2. Rezenz

Der Mittelteil bringt wenig Veränderung, da die geringe Kohlensäure die zuvor erschmeckten Aromen wenig beeinflussen. Weiterhin reizen Honig, Pflaumen sowie Bitterkeit und etwas Säuerlichkeit die Geschmacksnerven.

3. Abgang

Während des Abgangs wird das Ale gewissermaßen etwas kerniger und robuster.

Die Trockenheit ist stärker ausgeprägt und die süße lässt nach. Herbe und Bittere Aromen gewinnen die Oberhand ohne jedoch deutlich kräftig hervorzutreten. Die Reifung in Sherry-Fässern ist nur teilweise zu erahnen.

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Fazit

Das Bier legt einen guten Start vor. weich und harmonisch ohne durch die Vielfältigen Aromen welche man schon beim Duft vernommen hat überladen zu wirken. Der Mittelteil ist etwas enttäuschend, ohne große Veränderung geht das Bier in den Abgang über. Dieser kann zwar mit seinem Geschmack wieder Punkten, jedoch kommen viele erhoffte Aromen nicht zum Vorschein. Im Vergleich zur Braukunst Edition 2011 leider keine Verbesserung.


Weitere Biere der Duckstein Brauerei:

Duckstein Braukunst Edition Nr. 1

 

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