Ein Kauderwelsch…

Daten und Fakten zum Bier

Name: Brabbelsklaas
Brauerei: Moaneschien
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 4,0 % Vol.
Stammwürze: 12° Plato
Biersorte: belgisches Pale Ale / Grisette
Gärung: obergärig
Trinktemperatur: 8-10 °C
Herkunft: Enschede/Niederlande
Dazu passt: Sushi, Fisch, Obstsalat, cremiger Ziegenkäse
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Besonderheit des Moaneschien Brabbelsklaas

Natürlich gibt es ein paar Informationen zu der Brauerei und den Brauer:

Moaneschien

Moaneschien (Mondschein) ist eine kleine Brauerei in einer 30 m2 Garage nahe dem Zentrum von Enschede. Die Brauerei ist handgebaut vom Brauer.

Der Ausschlag ist etwa 270 l. In den kleinen Raum passen gerade ein Boiler, ein Maischfass, zwei Gärungsfässer, ein Kochkessel, vier Lagertanks und die Abfüllanlage.

Einige Straßen weiter von der Brauerei gibt es noch ein Lager, „Hinter den grünen Türen“. Hier werden Malz, Hopfen und das fertige Produkt gelagert. Auch ruht hier Bier auf Eiche.

Der Brauer

Eine Brauerei hat natürlich einen Brauer, das ist Ingo Janssen.

Schon vor langer Zeit hat Ingo mit dem Brauen angefangen, Ende der Siebziger. Seitdem wird auf der Anrichte gebraut. Durch ökonomische Umstände hat er sich entschlossen, sich ein wenig zu vergrößern.

Oft wird der Braumeister gefragt, warum er seine Brauerei Moaneschien (Mondschein) genannt hat. Ist es Mondschein? Er erklärt es so:

Moaneschien ist das mystische Licht, in dem alles geschieht. Mondschein existiert nicht wirklich, es ist nur ein Spiegelbild des Sonnenlichts. Daher das Sonnen- und Mondlogo. Oder ist es ein Vollmond?

 

Über seine Biere sagt Ingo:

Nie das gleiche“ ist ein schönes Motto. Eine Rezeptur soll sich durch die Zeit langsam ändern. Meistens in kleinen Schritte, manchmal in größeren.

Da liegt für ihn der Charme einer kleinen Brauerei.

Über sein Bier Brabbelsklaas sagt er folgendes:

„Bei diesem Bier habe ich mich von der Grisette inspirieren lassen. Das ist ein belgisches Bier, das fast ausgestorben ist. Der Vergleich mit einem „petit Saison“ liegt nahe. Ich habe es gebraut mit viel dunklem Weizenmalz. Zur Gärung gab es eine Mixtur aus verschiedenen Hefen. Dabei ist eine Weinhefe: Torulaspora delbruckii.“

Sinngemäß ins Deutsche übersetzt bedeutet Brabbelsklaas – Kauderwelsch, eine unverständliche Sprechweise, ob ich dieses Bier verstehen werde?

 

Flaschendesign

Abgefüllt ist das Brabbelsklaas in einer 330ml Mehrwegflasche. Recht schlicht ist das Etikett gestaltet und doch einzigartig. Das Etikett ist weiß, darauf zu sehen sind das Logo, der Mond, die Sonne – oder ist es doch ein Vollmond? Zumindest ist es sehr mystisch. Außerdem stehen auf dem Etikett der Name des Bieres sowie die Zutaten, die Herstelleradresse und am Flaschenboden befindet sich ein kleiner Aufkleber mit dem MHD.

Optik

Brabbelsklaas hat im Glas eine goldgelbe, leicht trübe Farbe. Toll, wie es im Sonnenschein und im Mondschein leuchtet. Auf dem Bier bildet sich ein sehr feinporiger, strahlend weißer Schaum. Der Schaum ist sehr stabil und ausdauernd. Optisch ist dieses Kauderwelsch sehr gelungen.

Geruch

Das Aroma dieses Bieres ist dezent, es ist leicht fruchtig und deutlich schnuppert man die Hefe heraus. Es duftet nach Weizen, nach Kräutern und dezent nach Hopfen. Dominant im Aroma ist auf jeden Fall die Hefe, gepaart mit den leicht fruchtigen Duftwolken.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Mild und zugleich fruchtig startet dieses Kauderwelsch, man schmeckt das Malz, dazu eine dezent fruchtige und süße Note. Ein leichtes Bier mit einem süßen Start und einer dezenten Hopfennote.

2. Rezenz

Brabbelsklaas hat einen weichen, leichten bis mittleren Körper. Die Kohlensäure ist sehr gut eingesetzt, das Bier wirkt frisch und ist ein sehr guter und angenehmer Durstlöscher.

Geschmacklich sind weiterhin die dezent süßen Noten vorhanden, dazu eine fruchtige Note, etwas Kräuter- und grasige Aromen und eine leichte Hopfennote.

3. Abgang

Der Abgang ist weich mit einer dezenten, fruchtigen Hopfenbittere. Noch lang bleibt mir der Geschmack dieses milden und doch einzigartigen Bieres auf dem Gaumen erhalten.

[button url=“https://amzn.to/2PBgyBR“ style=“yellow“ open_type=“blank“] Craft Beer entdecken! [/button] [icon_box title=“Fazit“ icon=“calculater.png“] Olaf Gronert: Nach den alkoholischen Hopfenbomben von Rene (www.heangler.nl.) schickt er mir dieses Bier der Brauerei Moandschien aus Enschede. Eine recht kleine, aber doch einzigartige Garagen-Brauerei des Brauers Ingo Jansen. Brabelsklaas, ein Bier gebraut im Stil einer Grisette (eine belgische Blondine, gebraut für die Bergleute im französisch sprechenden Belgien). Die Version von Ingo ist stylisch verpackt, optisch sehr gelungen, vom Aroma und Geschmack dezent, aber doch einzigartig. Süßlich, malzig, fruchtig mit einem weichen, aromatischen Körper und einer dezenten Hopfenbittere. Insgesamt ein sehr gut trinkbares Bier, ein Durstlöscher – früher für die Bergleute gedacht, heute für uns. Toll gelungen ist diese Interpretation. Solche interessanten und genialen Biere, ein wenig weg von der Masse würde ich mir mehr wünschen. Mein Tipp: auf jeden Fall probieren.
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