Haacht Brewery – Rince Cochon Bier

Rince Cochon ein Belgien Strong Ale mit kräftigen 8,5 % Alkohol

Rince-Cochon-Bild
© www.bier-entdecken.de, Rince Cochon

Daten und Fakten zum Bier

Name: Rince Cochon
Brauerei: Haacht Brewery
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 8,5 % Vol.
Stammwürze: k.A.
Biersorte: Belgien Strong Ale
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 9-11°C
Herkunft: Boortmeerbeek, Belgien
Dazu passt: Rind, Geflügel, Fisch
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Besonderheit des Rince Cochon

Gebraut wird dieses Bier in Belgien für einen französischen Händler. Das Brauwasser stammt aus einem eigenen Brunnen und bei diesem Bier werden verschiedene Hopfensorten verwendet. Das Rince Cochon wird im Belgian Strong Pale Ale Styl gebraut, die Antwort auf ein deutsches Pilsner. Ein malziges, sehr helles Bier mit wenig Hopfen oder älterem Hopfen, um den Hopfengeschmack fast ganz verschwinden zu lassen. Es entsteht ein malzig-süßes Bier mit einer würzigen Hefenote. Hier davon eine stärkere Version mit immerhin 8,5% vol Alkohol.

Flaschendesign

Rince-Cochon-Etikett
© www.bier-entdecken.de, Rince Cochon Etikett

Abgefüllt ist dieses Bier in einer kleinen 0,33 cl Pfandflasche. Der Deckel und die Etiketten sind in einem bläulichen Himmelblau gehalten. Am kleinen Etikett am Hals liest man den recht hohen Alkoholgehalt dieses Bieres gebraut in Flandern. Darunter ein recht ungewöhnliches Etikett und doch ein Blickfang: Ein rosafarbenes Schweinchen trinkt Bier. Was das bedeuten soll wird leider nicht erklärt. Ein Schweinebier? Schweinereien macht man nach dem Bier? Saugut? Schweinestark? Es gibt zumindest auf dem Etikett keine Erklärung. Auf dem kleinen schwarzen Etikett auf der Rückseite liest man dann die Herstelleradresse und ein paar wenige Informationen zu diesem Bier.

Optik

Das Bier hat eine helle, goldgelbe Farbe, richtig klar ist es und man sieht recht deutlich die Kohlesäurebläschen im Glas tanzen. Beim Einfüllen bildet sich eine wunderbare mittelporige und recht kräftige Schaumkrone. Optisch für den ersten Moment sehr schön, etwas blass, aber recht ansehnlich. Leider bleibt die Schaumkrone nicht zu lang erhalten.

Geruch

Der Duft ist recht süßlich, man könnte ihn schon fast als extrem süßlich bezeichnen. Er erinnert nicht unbedingt an ein Bier, eher an einen Fruchtsaft mit einem Aroma von so richtig reifen Aprikosen. Angenehm der Duft, aber nicht unbedingt nach einem Bier, obwohl auch noch eine sehr leichte und feine Hopfennote und auch eine feine Vanillenote sich dazu gesellen.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk ist recht mild und deutlich ist eine milde, aber feine Hopfennote zu spüren. Aromen von süßen Beerenfrüchten sind zu schmecken, dazu ein Hauch von Vanille und auch Zucker ist dabei. Von dem reichlichen Alkohol (8,5%Vol.) ist nichts zu spüren. Das Bier ist kräftig malzig, sehr süßlich, fruchtig und schmeckt ein wenig nach Toffee.

2. Rezenz

Cremig ist das Bier am Gaumen, medium die Kohlensäure, überwiegend süß, zuckerig, fruchtig und malzig. Ein richtig süffiges Bier, vom Alkohol und Hopfen ist kaum etwas zu spüren.

3. Abgang

Der Alkohol kommt dann im Abgang, man spürt ihn richtig, dazu ein Hauch vom Hopfen, der den insgesamt recht süßlichen, jedoch auch fruchtigen Geschmack verdrängt. Im Nachhinein bleibt der Hauch von Hopfen.

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Olaf Gronert: Die Verpackung mit dem Schweinchen auf dem Etikett ist interessant, jedoch gewöhnungsbedürftig. Von der Optik her ist dieses Bier ein Klassiker. Hellgelb, mit einer tollen Schaumkrone und wunderbar dazu die Kohlensäure. Geschmacklich recht süß und süffig mit schönen fruchtigen Aromen, einen Hauch von Vanille, Aprikosen und im Nachgeschmack ein Hauch von Hopfen. Von dem Alkohol ist zumindest beim Trinken fast nichts zu spüren. Insgesamt ist es mir jedoch fast zu süß und süffig. Einen proBierversuch aber auf jeden Fall wert. Klassisches Bier-Aussehen, der Schaum hält nicht lange. Duft sehr fruchtig, extrem süssliches Aroma mit der gewissen „vergorener Fruchtsaft-Note“. Eher müde auf der Zunge, ein Hauch von Hopfen und viel Alkohol im Abgang.

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