Hennings Pale Ale

Ein Zitrusfruchtiges Pale Ale aus dem hohen Norden…

Im Biertest: Hennings Pale Ale
© www.bier-entdecken.de, Hennings Pale Ale

Daten und Fakten zum Bier

Name: Hennings Pale Ale
Brauerei: Hennings Handwerksbrauerei
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 5,7 % Vol.
Stammwürze: 13,5 %
Biersorte: Pale Ale
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 8-10°C
Herkunft: Leezen, Mecklenburg-Vorpommern
Dazu passt: Lamm, Geflügel, Gegrilltes, Deftiges (Schweinebraten, Haxen)
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Besonderheit des Hennings Pale Ale

Im Norden Deutschlands, an der Mecklenburgischen Seenplatte, befindet sich die Handwerksbrauerei von Braumeister Tim Henning. Mit viel Liebe werden in einem traditionellen Brauverfahren geschmacksintensive und ehrliche Biere gebraut. Inspirieren lässt sich der Braumeister dabei nicht nur von bekannten deutschen Bierstilen, sondern auch von den Kreationen der amerikanischen und europäischen Craftbeer-Brauer. So stellt sich die noch sehr junge Brauerei (gegründet im Dezember2012) vor. Jedoch schon vorher unternahm der Braumeister Tim Henning mit Freunden in der Garage erste Brauversuche und erkannte, dass es mehr zu brauen gibt als ein industrielles Einheitsbier. Mehrere Sorten braut er nun selbst, eine davon ist das Hennings Pale Ale. Diese obergärige Bierspezialität gelangte im 17. Jahrhundert mit Seefahrern auch in norddeutsche Häfen, danach geriet sie lange Zeit in Vergessenheit und im Moment bekommt sie durch die Craft-Brauszene einen großen Aufwind. Bei dem Hennings Pale Ale erzeugen die Ale –typischen Malze, im Einklang mit dem amerikanischen Cascade-Aromahopfen den Pale-Ale eigenen Geschmack von wunderbaren Aromen von Karamell und einer frischen Zitrusnote. Das Hennings Pale Ale bietet einen Alkoholgehalt von 5,7%vol und 42 Bittereinheiten, somit ist alles im „normalen Bereich“.

Flaschendesign

Hennings Pale Ale Etikett
© www.bier-entdecken.de, Hennings Pale Ale Etikett

Abgefüllt ist das Hennings Pale Ale in einer recht großen 0,75l Flasche. Sehr schön auf dem Etikett finde ich die Beschreibung zu der Brauerei und diesem Bier. Das Etikett ist eher ein wenig schlicht und in einer seeblauen Farbe, groß sieht man das interessant designte Logo der Brauerei und in weißer Schrift den Namen des Bieres und der Brauerei. Das Logo soll das H von Hennings und den Stierkopf vom Mecklenburgwappen vereinen. Sehr schön der Zusatz auf dem Etikett „Ehrlich gebrautes Bier!“ Außerdem findet man die Zutaten, das MHD sowie die Herstelleradresse auf dem Etikett. Alles zu sehen, schlicht, kompakt und doch irgendwie anziehend.

Optik

Die Farbe des Flaschenetiketts finde ich beeindruckend und anziehend. Fast noch schöner ist dann das Bier in dem Verkostungsglas. Das Bier hat eine kräftige kupferne Farbe, es leuchtet richtig wie ein dunkler Bernstein im Licht und ist auch ein wenig trüb. Sehr schön auch der sehr üppige Schaum, der dieses Bier krönt, cremig weiß ist dieser von der Farbe und sehr feinporig, sehr positiv, dass er auch schön standhaft ist. Optisch ist dieses Bier perfekt. Sehr schön anzuschauen, aber es soll ja proBiert werden.

Geruch

Der Geruch ist da weniger überraschend, deutlich spürt man bei dem Duft den Cascade-Hopfen, fruchtig mit klaren Zitrusnoten. Es ist ein Duft von Honig, Orange, Grapefruit und Zitrus zu spüren, dazu gesellt sich noch eine leichte Karamellnote und Malzaromen. Der Duft ist sehr schön, könnte jedoch noch eine kleine Note kräftiger sein.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk ist – wie schon der Geruch versprochen hat – fruchtig und besonders zitrusartig. Ich spüre auch leichte Orangennoten und auch eine feine Kräuternote. Dominat ist jedoch der Zitrusgeschmack, das Fruchtige könnte noch ein wenig ausgeprägter und auch kräftiger sein. Im Hintergrund das Karamellmalz und sich kräftig entwickelnd spürt man den Hopfen, herb und kräftig kommt er aus dem Hintergrund, dominant ist jedoch noch die Zitrusnote.

2. Rezenz

Die Kohlensäure ist vorhanden, könnte mir jedoch eine Idee spritziger sein, das Bier ist erfrischend, fruchtig und trocken am Gaumen. Geschmacklich kommen im Mittelteil die Bitternoten kräftiger hervor, sie kämpfen mit den fruchtigen, hauptsächlichen Zitrusnoten und sie gewinnen.

3. Abgang

Trocken und sehr lang anhaltend geht das Bier zu Ende. Der Nachgeschmack ist herb, fast schon bitter. Gering erschmecke ich noch die angenehmen fruchtigen Noten, Zitrus, Karamell, aber das Bittere dominiert und bleibt mir noch sehr lange erhalten.

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Olaf Gronert: Ein Bier aus einer kleinen Brauerei Norddeutschlands, kreiert von Tim Henning. Die Verpackung finde ich sehr gelungen, ein schlichtes Etikett, jedoch sehr anziehend. Optisch ist dieses Bier perfekt, der Geruch ist wunderbar fruchtig, zitrusartig und blumig, könnte jedoch noch eine feine Note kräftiger sein. Geschmacklich ist dieses Hennings Pale Ale sehr gut, fruchtig, blumig, Karamell und eine kräftige Zitrusnote, dann kräftig bitter und trocken der Nachgeschmack. Was ein wenig fehlt ist die Spritzigkeit der Kohlensäure. Insgesamt empfinde ich das Bier als ein wenig eindimensional, es ist schön und gut, aber irgendwie fehlt da ein Highlight. Mir ist dieses Bier zu ausgeglichen und
makellos.

 

 

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