Hopfenstopfer Christmas Strong Ale

Hopfenstopfer Christmas Strong Ale
© Bier-entdecken.de, Hopfenstopfer Christmas Strong Ale

Daten und Fakten zum Bier

Name: Christmas Strong Ale
Brauerei: Häffner Bräu
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 9,2 % Vol.
Stammwürze: 21,3 %
Biersorte: Strong Ale
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 11-13°C
Herkunft: Bad Rappenau, Baden-Württemberg
Dazu passt: Lammsteak, Schafskäse,
aber auch zu Lebkuchen als Dessert
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Besonderheiten des Christmas Strong Ale

Bei diesem besonderen Bier handelt es sich um eine weitere Bierspezialität des Braumeisters Thomas Wachno. Es ist das auf im Jahr 2011 40 Flaschen begrenzte „Christmas Strong Ale“, ein “Special“ zur Weihnachtszeit mit sagenhaften 21,3% Stammwürze und 9,2% vol. Alkohol.

Thomas Wachno ist für seine besonderen Bierspezialitäten weit über Baden-Württembergs Grenzen bekannt. Er ist einer von wenigen, der sich wagt die Sortenvielfalt von Bier voll auszuschöpfen, dabei bedient er sich zudem einer alten Brauart, bei welcher man nach der Gärung des Bieres, nochmals Hopfen dazu “stopft”. Dabei werden weitere Stoffe des Hopfens herausgepresst, die später am blumigen, fruchtigen Duft und Aroma des Bieres erkennbar sind.  Während man eines der „Hopfenstopfer-Biere“ genießt, erschmeckt man förmlich die Lust, Begeisterung und Freude, die Thomas Wachno in sein Handwerk steckt.

Das „Christmas Strong Ale“, steht unter dem Motto: „Quad Hop Craft Beer  –  Eine deutsch-amerikanische Hopfenfreundschaft“ und bezieht sich auf die vier verwendeten Hopfensorten. Die da wären Hallertauer Saphir aus Deutschland sowie den Sorten Amarillo, Cascade und Citra aus Amerika.

Flaschendesign

Hopfenstopfer Christmas Strong Ale Flasche
© Bier-entdecken.de, Hopfenstopfer Christmas Strong Ale Flasche

Das limitierte Strong Ale wurde in nummerierte und verkorkte 0,75l Flaschen abgefüllt. Das kräftig rote Etikett lässt die Flasche recht imposant und auffällig wirken. Darauf abgedruckt einige Informationen über das Bier, wie der Name und Sorte, den Alkoholgehalt sowie die Zutaten. Alles in allem aufschlußreich und stylisches Etikett.

Optik

Während des Einschenkens baut sich eine gleichmäßige, beigefarbene Schaumkrone auf, welche von Beginn an eine sehr sahnige und cremige Konsistenz hat. Auch nach langer Standzeit erweißt sich diese als überaus stabil. Das Bier selbst schimmert in einem satten und kräftigen dunkelbraun, welches durch leichte Trübstoffe noch deutlicher wird. (EBC: ~30)

Geruch

Aus dem Glas treten eine Vielzahl unterschiedlichster Aromen hervor. Den Anfang dominieren süßlich, fruchtige Nuancen nach Blumen und Tannennadeln, dann schwenkt es um in eine feine zitrusartige Säuerlichkeit, die nur minimale Malzdüfte zulässt.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der erste Schluck des Strong Ales überwältigt mit seiner Samtigkeit auf der Zunge. Auch hier breiten sich zuerst süßliche Aromen aus, diese werden jedoch durch darauffolgende säuerliche aber dennoch fruchtige Aromen in den Schatten gestellt.

2. Rezenz

Im Mittelteil behält  das Bier seine moussierende Art bei. Sanft prickelnd gesellen sich feinherbe Noten zur vorhanden Säuerlichkeit.

3. Abgang

Im Abgang zeigt dann das Bier was in ihm steckt, eine wahre Hopfensymghonie beginnt. Sehr hopfig-herbe und bittere Noten belegen den Gaumen. Im Nachhall sind leichte Kaffeearomen unter den weiterhin hopfigen Aromen zu vernehmen.

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Unser Fazit:

Man darf gratulieren, auch dieses Bier ist Thomas Wachno wunderbar gelungen. Es besitzt einen frechen, fruchtigen Start und entwickelt sich dann zu einem regelrechten „Hopfenhammer“ der Extraklasse. Durchaus Empfehlenswert!

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