Kehrwieder Elbe Gose

Kehrwieder Elbe Gose: Wie das Land so das… Gose

Kehrwieder Elbe Gose

Daten und Fakten zum Bier

Name: ELBE GOSE
Brauerei: Kehrwieder Kreativbrauerei
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 4,3 % Vol.
Stammwürze: 9° Plato
Biersorte: Gose
Gärung: obergärig
Trinktemperatur: 6°C
Herkunft: Hamburg
Dazu passt zur Erfrischung, Blauschimmelkäse, Geflügel, Meeresfrüchte
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Besonderheit des ELBE GOSE

Die Gose ist ein Bierstil, der ein wenig an die Berliner Weiße erinnert sowie an die belgischen Lambic Biere. Früher entstanden die Biere durch eine Spontangärung, heute werden sie obergärig gebraut und es wird Milchsäure verwendet, die den leicht säuerlichen Geschmack des Bieres erzeugen. Außerdem wird Kochsalz und Koriander verwendet. Die heute bekannteste Gose stammt aus dem Leipziger Hauptbahnhof, wobei auch viele Brauer sich an diesem historischen Bierstil versuchen.

Eine dieser Gosen ist die „ELBE GOSE“ von Oliver Wesseloh aus der Hamburger Kehrwieder Kreativbrauerei. Er erzählt uns die Geschichte seiner ELBE GOSE:

„Fast wäre die Gose, einer der ältesten Bierstile der Welt, komplett von der Bildfläche verschwunden. Aber nun ist sie zurück und begeistert durch eine milde, weißweinartige Säure, eine leichte Gewürznote und eine spritzige Frische. Wir haben unsere Gose mit Salz aus der Sylter Meersalzmanufaktur gebraut.

Geschichte
Ihren Ursprung hat die Gose in Goslar, ihren Namen von dem kleinen Harzflüsschen, aus dem die Brauer schon im Mittelalter das Wasser für ihr Bier entnahmen. Vom Harz aus verbreitete sich die Gose gen Osten, erfreute sich insbesondere in Leipzig besonderer Beliebtheit und war um 1900 das meistgetrunkene Bier der Stadt. Aber ähnlich wie die Berliner Weiße geriet auch die Gose in Vergessenheit. Bis der Brauer einer kleinen Leipziger Gasthausbrauerei den Bierstil Anfang der Jahrtausendwende wiederbelebte.

Nachdem wir die Sylter Meersalzmanufaktur und den Macher dahinter, Alexandro Pape, im letzten Jahr kennen gelernt hatten, stand für uns fest: Die nächste Gose wird mit dem Sylter Nordseesalz gebraut. Also machten wir uns im März auf den Weg nach Sylt, um die feinen Meersalzkristalle, die aus reinem Nordseewasser gewonnen werden, abzuholen.“

 

Gebraut wird die ELBE GOSE mit Pilsner Malz, Sauermalz, helles Weizenmalz und Polaris Hopfen. Das Ergebnis ein Bier mit 4,3% Alkohol, einer Stammwürze von 9° Plato und 11 IBU (Bittereinheiten). Ein historisches Bier, neu eingebraut. Ich bin gespannt, was mich da erwartet.

 

Die ELBE GOSE ist auch ein ausgezeichnetes Bier, sie bekam Gold beim International Craft Beer Award 2018.

Flaschendesign

Kehrwieder Elbe Gose EtikettAbgefüllt ist die ELBE GOSE in einer 0,33 Liter Mehrwegflasche. Das Etikett ist braun, zu sehen sind Palmen, ein Leuchtturm und das Meer. Außerdem das Wappen der Brauerei sowie der Name des Bieres. Auf dem Etikett der Rückseite liest man die Zutaten sowie die oben zitierte Geschichte der ELBE Gose. Außerdem gibt es noch eine Trinktemperatur-Empfehlung sowie MHD und die Herstelleradresse auf dem Etikett zu lesen.

Optik

Die ELBE GOSE hat eine hellgelbe Farbe, sie ist leicht trüb und es bildet sich ein recht großer, mittelporiger und strahlend weißer Schaum. Der Schaum thront richtig prächtig auf dem Bier und ist auch sehr ausdauernd. Optisch weiß die ELBE GOSE auf jeden Fall zu gefallen. Von der Optik her erinnert das Bier ein wenig an eine Apfelschorle.

Geruch

Das Bier duftet fruchtig, ein wenig nach Zitrone, irgendwie erinnert mich dieser Duft an einen Weißwein. Ein frischer und sehr appetitlicher Duft, dezent säuerlich und auch ein wenig nach Stachelbeeren und Koriander.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk ist leicht säuerlich und auch recht spritzig, dabei ist ein leicht fruchtiges Aroma von Ananas in Kombination mit Stachelbeere und ein wenig Zitrus. Vom Salz ist zumindest im Antrunk nichts zu schmecken, dafür sehr dezente Koriandernoten.

2. Rezenz

Das Bier ist frisch und sehr spritzig mit einem leichten Körper. Es erinnert fast an einen Sekt, so frisch und spritzig ist es .Diese Spritzigkeit steigert sich im Mittelteil noch ein wenig, Geschmacklich gibt es zum Antrunk jedoch keine Veränderungen. Von Bitterkeit ist nichts zu schmecken, der Hopfen wurde nur sehr sparsam eingesetzt. Fein säuerlich und fruchtig mit feinen Kräuternoten.

3. Abgang

Im Abgang wird das Bier deutlich trockener und auch ein wenig herber und auf jeden Fall salziger. Ein so richtig runder, säuerlich herber und salziger Abgang.

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Olaf Gronert:

Die ELBE GOSE aus Hamburg, ein Bier gebraut nach einem historischen Bierstil und das so richtig gut. Sehr gut trinkbar, frisch, spritzig und dezent säuerlich, nicht zu sauer, sondern sehr gut trinkbar. Dazu leichte Fruchtnoten und ein schöner, angenehm säuerlich, salziger Abgang. Für mich das ideale Sommerbier. Nur zu empfehlen und ich kann es mir auch sehr gut mit seiner feinen Säure und den kaum herben Hopfennoten als Bier für Frauen vorstellen.

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