Läuterwerk Wumpe – Weizenporter

.„Das ist mir doch Wumpe.“..

Läuterwerk Wumpe
© www.bier-entdecken.de, Läuterwerk Wumpe

 

Daten und Fakten zum Bier

Name: „Wumpe“
Brauerei: Läuterwerk
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 6,8 % Vol.
Stammwürze: 17 %
Biersorte: Weizenporter
Gärung: obergärig
Trinktemperatur: 10-12C
Herkunft: Buelton, Kalifornien
Dazu passt: Rinderfilet, deftiger Braten, Austern, Schokolade

 

Besonderheit des Läuterwerk Wumpe

Ein Bier aus Münsters noch recht „neuer Brauerei“. Wir durften die Braumeister ja vorab interviewen. Das Läuterwerk ist recht bekannt für experimentelle, kreative, fast verrückt zu nennende Bierkreationen. Vorab bekamen wir nun von den Herren des Läuterwerks „Die Wumpe“ für einen Testbericht zur Verfügung gestellt. Bei der Wumpe handelt es sich um ein Weizenporter. Marc vom Läuterwerk sagt über ihre Bierkreation: „Die Wumpe ist ein Weizenporter, 30% Weizenanteil, dazu kommen für die Viskosität gebackene Haferflocken und Röstmalze. Intern nennen wir das auch „westfälischer Eiskaffee“, die Textur und die Aromen gehen eindeutig in diese Richtung. Wegen der Haferflocken entspricht es nicht dem vorläufigen Biersteuergesetz von 1993. Auf der Suche nach einem Namen fragte ich meine Kollegen und erhielt die Antwort: „Das ist mir doch Wumpe.“ Die Wumpe war geboren :).

Gebraut mit Weizen-Malz, Pilsener-Malz, Brown-Malt, Chocolate-Malt und gebackenen Haferflocken.

Flaschendesign

Läuterwerk Wumpe Etikett
© www.bier-entdecken.de, Läuterwerk Wumpe Etikett

Abgefüllt sind die Biere vom Läuterwerk in braune 0,33l Longneckflaschen. Das Etikett der Biere ist schlicht und minimalistisch. Ins Auge fällt gleich das Logo des Läuterwerkes, das große L, darunter der Schriftzug Läuterwerk und Gerstenähren.

Unter dem Logo liest man in Weiß den Namen des Bieres „WUMPE“ und darunter –recht kleingeschrieben – die Zutaten, das MHD sowie die Anschrift des Herstellers.

Optik

Im Glas sieht man ein recht dunkles Bier, fast schwarz mit einem leicht rötlichen bis dunkelbraunen Farbkontrast. Auf dem Bier bildet sich eine feine, cremig-weiße und sehr feinporige Schaumkrone. Der Schaum bleibt sehr lang auf dem Bier erhalten. Optisch ist die Wumpe ein sehr gelungenes Bier.

Geruch

Der Geruch erinnert deutlich an ein Porterbier, schöne Schokoladennoten strömen aus dem Glas, dazu eine leicht säuerlich bis fruchtige Note von dem Weizenanteil in dem Bier. Sehr schön und auch dominant im Duft empfinden wir die Schokoladennoten, so wie eine dunkle kräftige Schokolade, sehr schöne Röstmalzaromen und als Kontrast der fruchtige bis leicht säuerliche Duft vom Weizenmalz. Ein Mix von Düften aus einer Kreuzung aus Weizen und Porterbier, so richtig dufte.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk ist recht röstmalzig, kräftig, süffig mit tollen Schokoladennoten, Kaffee, Kakaoaromen und Karamell. Die Röstmalze schmecken da richtig hervor, kräftig mit einer schönen, angenehmen, süßen Note. Deutlich ist auch der Alkoholgehalt in diesem Weizenporter zu erschmecken. Die Wumpe hat es schon in sich.

2. Rezenz

Die Kohlensäure ist perfekt in der Wumpe eingesetzt, nicht zu viel und auch nicht zu wenig, ein perfekt abgerundeter Geschmack, leicht ölig, kräftig und stark mit den sehr schönen Noten von einer richtig guten Bitterschokolade, dazu etwas Fruchtgeschmack vom Weizen, wunderbar die Röstmalzaromen, Kakao, Kaffee und Schokolade, dazu ein wenig Karamell…

3. Abgang

In dem schönen, sehr lang anhaltenden Abgang mit den beeindruckenden Röstmalzaromen, den Schokoladennoten, Kaffee und Kakao und kräftig Alkohol kommt auch eine sehr angenehme leichte Hopfennote dazu.

Fazit

Das Team vom Läuterwerk ist ein sehr kreatives Team, nicht nur bei der Namensfindung ihrer Biere. Hochinteressant finde ich die Idee, optisch sehr gut gelungen, vom Geruch her überzeugend. Geschmacklich ein Porter mit wunderschönen Röstmalzaromen, Aromen von Chocolate, Kakao, Kaffee und einer leicht fruchtigen Note. Ein Bier, das sicher niemandem “ Wumpe“ ist. Ein großes Dankeschön an das Team vom Läuterwerk, dass wir ihre „Wumpe“ testen durften

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