Maisel & Friends Freestyle Nr.1 – Triple Blanc

Ein Bier das einem guten Wein Konkurrenz macht….

Freestyle Nr. 1 Triple Blanc
© www.bier-entdecken.de, Freestyle Nr. 1 Triple Blanc

 

Daten und Fakten zum Bier

Name: Freestyle Nr.1 – Triple Blanc
Brauerei: Maisel & Friends
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 8,4 % Vol.
Stammwürze: 18,2 %
Biersorte: Belgisches Triple
Gärung: Untergärig
Trinktemperatur: 8-10°C
Herkunft: Bayreuth, Bayern
Dazu passt: Salate, weißes Fleisch wie Fisch, Schwein oder Geflügel
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Besonderheit des Freestyle Nr.1 – Triple Blanc

Nicht mehr ganz so neu, aber immer noch die Nr. 1 der Freestyle-Reihe von Maisel & Friends ist das „Freestyle Nr. 1 – Triple Blanc“. Unter dem Namen Freestyle werden nun regelmäßig verschiedene Bier-Experimente der Marke Maisel & Friends angeboten. „Unsere Sudkessel stehen nie still und unsere Braumeister schäumen nur so über vor neuen Ideen. In unserer Kategorie FREESTYLE probieren wir verschiedene Rezepte und Variationen aus und spielen mit den unterschiedlichsten Malzen, Hopfensorten und Hefestämmen. Wir wollen Euch daran teilhaben lassen und präsentieren hier voller Stolz unsere Freestylebiere! Meist leider streng limitiert – wenn weg, dann weg!“ So Maisel & Friends auf ihrer Homepage.

Beim „Freestyle Nr. 1 – Triple Blanc“ wurden die Braumeister von einem belgischen Triple inspiriert. Ein typisch belgischer Bierstil, welcher eine hohe Stammwürze und daher auch einen höheren Alkoholgehalt aufweist. Das Besondere an diesem Bier ist aber die Vergärung mit einem Weinhefestamm. Dadurch sollen feinste Weinaromen das Bier bereichern. Die Verwendung der Hopfensorten Herkules, Citra und einer ordentlichen Portion Hallertau Blanc runden das Gesamtpaket ab.

 

Flaschendesign

Triple Blanc Etikett
© www.bier-entdecken.de, Freestyle Nr. 1 Triple Blanc Etikett

Abgefüllt in schöne 0,7 l Flaschen, wie wir sie auch schon von den „Maisel & Friends – Edelbieren“ kennen (Stefan’s Indian Ale, Jeff’s Bavarian Ale und Marc’s Chocolate Bock).Die Etiketten am Flaschenhals und -bauch sind in beiger Farbe gehalten und fallen durch ihr schlichtes aber modernes und ansprechendes Design auf. Der Text auf den Etiketten wirkt handschriftlich, was sehr gut zu der Freesyle-Reihe passt, die ja für limitierte und experimentelle Sondersude steht.

Optik

Im Glas zeigt sich das Triple Blanc in einer fast klaren und kräftig strohgelben Farbe. Der Schaum baut sich mittelporig auf dem Bier auf und bildet durch seine schneeweiße Farbe einen tollen Kontrast.

Geruch

Die Aromen die aus dem Triple Blanc strömen sind der Wahnsinn. Man muss mehrmals daran riechen um alle Aromen zu erfassen und einzusortieren. Der Anfang machen fruchtige Noten die sicher vom verwendeten Hopfen Citra stammen. Es duftet angenehm nach Mangos, Mandarinen, Pomello und leichten Beerenfrüchten. Wie ein Schleier setzen sich dann feinste Kräuter- und Gewürzaromen über die Fruchtigkeit, wodurch sehr Komplexe Noten entstehen. Auch die Weinhefe macht sich durch leicht säuerliche und Trauben ähnliche Aromen bemerkbar. Trotz dieser Aromenvielfalt wirkt das Triple Blanc nicht all zu süffig oder schwer, sonder bezaubert durch seine angenehme frische und einem sehr harmonischen Bouquet.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der erste Schluck, auch der eine Wucht. Im Gegensatz zum sehr fruchtigen Geruch des Triple Blanc, zeigt sich das Bier im Mund angenehm trocken. Auch hier findet man schnell die Parallelen zu einem nicht so trockenen Weißwein. Moderate Fruchtaromen von Beerenfrüchten und Trauben benetzen die Geschmacksnerven. Hinzu kommt eine schon früh ausgeprägte aber sehr angenehme frische Säure.

Ausgewogene Malzaromen bilden ein solides Fundament um die Aromenvielfalt zu tragen bzw. zu präsentieren.

2. Rezenz

Auch die Karbonisierung des Bieres fügt sich passend in das Spiel der Aromen ein. Frech prickelnd rinnt das Bier den Gaumen hinab. Die Säuerlichen Aromen der Weinhefe und moderat fruchtige Aromen, diesmal wieder von tropischen Früchten, die an Orangen und Mangos erinnern komplementieren den Mittelteil des Triple Blanc.

3. Abgang

Der Abgang steht dann ganz im Zeichen von einer lieblichen Bitterkeit, einem soliden Malzkörper und weiterhin tollen Fruchtaromen. Der Körper des Bieres wird hier etwas voller und schenkt einen leicht säuerlichen, bitterfruchtigen und angenehm Trockenen Nachhall.

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Fazit

Das Freetyle Nr. 1 – Triple Blanc ist ein überaus komplexes Bier bei dem die Aromen wie in einer Symphonie perfekt getaktet und aufeinander abgestimmt sind. Trotz einem hohen Alkoholgehalt, kräftiger Frucht und Malzaromen hat Maisel & Friends es geschafft, das Bier einem relativ leichten Körper zu versehen. Auch die weinartigen Aromen wurden durch die Weinhefe und dem Hopfen Hallertau Blanc perfekt in Szene gesetzt. Zum Glück bietet die 0,75l Flasche genügend Inhalt um auch ein weiteres Glas zu genießen.

 

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