Orca Brau – Brüno Brown Saison

Orca Brau – Brüno Brown Saison: Ein Bier mit der Seele eines guten Bourbon Whisky…

Brüno Brown Saison Bild

Daten und Fakten zum Bier

Name: Brüno Brown Saison
Brauerei: Orca Brau
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 6,5% Vol.
Stammwürze: k.A.
Biersorte: Saison
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 8-10°C
Herkunft: Nürnberg, Bayer
Dazu passt: Wild, Schmorbraten, einfach so beim Pokerabend mit einer Zigarre
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Besonderheit des Orca Brau – Brüno Brown Saison

Vom Bierblogger zum Braumeister. So in etwa kann man den bisherigen Werdegang von Felix vom Endt beschreiben. Begonnen hatte alles um das Jahr 2006, als Felix mit seinem Bierblog Lieblingsbier.de online ging. Quasi von Anfang an begleitete er die aufkeimende „Craftbeer Revolution“ und berichtete ausgiebig darüber in seinem Blog. Weitere Stationen führten ihn nach Kanada und nach Berlin wo er in Brauereien jobbte. Ab diesem Zeitpunkt keimte in ihm die Idee auf, irgendwann eine eigene Brauerei zu eröffnen.

Heute ist Felix vom Endt Braumeister in seiner eigenen Brauerei, die er in mühsamer Handarbeit selbst hergerichtet hatte. (Mehr über Felix Werdegang erfährst du in unserem Interview mit ihm).

Inspiriert und begeistert von den Orcas, die er in Kanada häufig am Meer beobachten konnte, benannte er nun seine Brauerei und Biermarke als „Orca Brau“. Eigentlich wollte Felix gar kein festes Sortiment an Bieren aufbauen. Immer etwas Neues ausprobieren und dabei mit verschiedenen Rohstoffen experimentieren, das war sein angestrebtes Ziel. Positive Rückmeldungen und eine große Nachfrage nach seinen Bieren, veranlasste Felix aber dann doch, ein paar Biere in das „immer erhältliche“ Biersortiment aufzunehmen. Diese Biere sind das „einfach“ – ein golden Pale Ale – und das „anders“ – ein double Pale Ale mit immer wechselnden Hopfensorten.

Hier in diesem Biertest geht es jedoch um eines seiner Biere, dass voraussichtlich nicht so schnell wieder erscheint, es ist das „Brüno Brown Saison“, das auf französischen und amerikanischen Eichenholzchips gelagert wurde. Es ist ein Saison Bier, oder auch Farmhouse Ale genannt. Eigentlich ist es recht hell, aber Felix hat es – passend zu Herbstzeit – einfach mit dunklen Malzen gebraut. Man erkennt also schon an diesem Bier, dass Felix vom Endt ein Querdenker ist und die Sachen so macht, wie sie ihm gefallen.

Flaschendesign

Brüno Brown Saison Etikett

Die Gestaltung der Etiketten ist bei allen Orca Brau Bieren grandios! Einen echten Künstler muss Felix da an der Hand haben! Die Etiketten sind recht schlicht aber die Bilder und Grafiken darauf sind der Hammer. Beim Brüno Brown Saison ziert ein herbstbraunes Laubblatt das Etikett. Ein Eichenblatt wäre aufgrund der Lagerung mit Eichenholzchips passender gewesen, aber der herbstliche Eindruck passt zum Bier alle mal.

Optik

In einem dunklen Fuchsbraun fließt das Brüno Brown Saison in das Verkostungsglas. Die Trübung des Bieres lässt es dunkler und blickdichter wirken. Der Schaum ist mittelporige und besitzt eine beige Färbung.

Geruch

In die Nase strömt eine Fülle an Malzaromen. Hierbei sind Noten von roten Beeren, Karamell und Toffee, ein Hauch Honig und eine toastige Holznote besonders gut zu erkennen. Im Hintergrund tummeln sich aber noch weitere Aromen eine angenehme, hefige Säure und auch süßlich-würzige Vanillearomen sind mit von der Partie.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Im Antrunk wirkt das Brüno Brwon Ale recht vollmundig mit einer moussierenden Textur. Süße Aromen, versehen mit röstigen, trockenen und kernigen Malzaromen stehen hier im Vordergrund. Passend dazu zeigt sich eine angenehme Säure, die dem doch eher schweren Bier einen Frischekick verpasst.

2. Rezenz

Im weiteren Verlauf wird das Bier runder, die Aromen sortieren sich und harmonieren bestens miteinander. Auch die Aromen die durch die Lagerung auf Holzchips entstanden sind, kommen deutlicher in den Vordergrund. Es zeigen sich Noten von Holz, Tabak, Bourbon und Vanille. Das Brüno Brown Saison wird sogar gefährlich süffig, wenn man sich erst einmal reingetrunken hat.

3. Abgang

Durch die kernigen Malzaromen, den feinen Holzaromen, moderate Tabaknoten und ein Hauch von Bourbon bekommt das Bier während des Abgangs richtig Tiefe. Der Geschmack zeigt sich als Komplex aber dennoch angenehm und gut ausbalanciert. Es erinnert an einen guten Bourbon Whisky, ohne dabei aber in eine alkoholische Schärfe zu verfallen

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Fazit:

Ein tolles Bier, das während dem Antrunk am liebsten alle seine Aromen auf einmal präsentieren möchte. Hat man selbst die facettenreichen Aromen des Bieres erst einmal sortiert und diesem etwas Zeit gelassen sich zu entfalten. Erkennt man ein komplexes Gebräu mit süffigen und zugleich kernigen Aromen durch die Lagerung auf Holzchips.
Die malzigen Karamellnoten, gepaart mit einer Mischung aus „Zigarrenrauch“ und „Bourbon Whisky“ geben dem Bier richtig Tiefe.

 

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