Orca Brau Wanderlust Pale Ale

Orca Brau Wanderlust Pale Ale:

Orca Brau Wanderlust

Daten und Fakten zum Bier

Name: Wanderlust
Brauerei: Orca Brau
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 5,4 % Vol.
Stammwürze: k.A.
Biersorte: Pale Ale
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 8-10°C
Herkunft: Nürnberg, Bayern
Dazu passt: Feldsalat mit gebackenem Ziegenkäse, Steak Tartar, Tomatensuppe
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Besonderheit des Orca Brau Wanderlust Pale Ale

Die Suche nach Augustiner Bier in einem Coburger Getränkemarkt und die großartige Bierauswahl Frankens waren der Grund für Felix vom Endt über Bier zu bloggen. Mit seinem Bierblog „Lieblingsbier“ war er sodann auch bald einer der bekanntesten deutschen Bierblogger und begleitete die „Craftbeer-Revolution“ von Anfang an. Dass er ein paar Jahre später eine eigene Brauerei hat, war zu dieser Zeit für Felix unvorstellbar. Jetzt braut Felix in seiner Brauerei „Orca Brau“ aber ganz besondere Biere.

Besonders wird bei Orca Brau großgeschrieben, denn das Experimentieren mit unterschiedlichen Rohstoffen – abseits vom derzeitigen Reinheitsgebot – ist für Felix sehr wichtig. Daher fanden auch schon Rhabarber, Chili, Tomaten und Kürbisse den Weg in die Sudkessel. Aber auch „einfachere“ Biere hat Felix in seinem Sortiment. Eines davon ist zum Beispiel das hier vorgestellte Pale Ale namens „Orca Brau Wanderlust“. Gebraut wurde dieses mit den Hopfen Columbus, Summit, Citra, Amarillo und Mosaic und wurde mit letzteren drei zusätzlich Hopfengestopft. Ein Pale Ale mit tollen, facettenreichen Fruchtaromen dürfte uns bei dieser Bierverkostung erwarten.

Flaschendesign

Orca Brau Wanderlust Etikett

Optik

Im Glas zeigt sich ein recht dunkles Pale Ale mit einer bernsteinfarbenen bis fuchsbraunen Färbung. Das Bier ist wie bei allen Bieren von Orca Brau nicht gefiltert und hat daher eine erkennbare Trübung. Diese sorgt zum Teil auch dafür, dass das Pale Ale deutlich dunkler wirkt. Obenauf thront eine mittelporige Schaumkrone die sich zunächst voluminös aufbaut, dann aber in sich zerfällt und kompakter wird.

Geruch

Leicht geschwenkt und unter die Nase gehalten, erkennt man wunderbare Fruchtaromen in einer Intensität, die auch schon fast wieder untypisch für ein Pale Ale sind. Das Hopfenstopfen mit gleich drei Hopfensorten hat facettenreiche Fruchtaromen gezaubert. Zunächst duftet es natürlich kräftig nach Zitrusfrüchten wie Zitrone, Grapefruit und Limette. Gleich danach präsentieren sich aber auch jede Menge tropische Furchtnoten. Orangen, Mango und Maracuja sind gut erkennbar.
Das war aber noch nicht alles, das Pale Ale ist nicht nur optisch dunkler sondern zeigt auch eine kräftige Malznote in Form von Karamell, Toffee und Biskuit. Damit das Ganze nicht süß wirkt, setzt der Mosaic und Columbus Hopfen seine kernigen und würzigen Aromen frei. Die das fruchtig-süße Bier gekonnt mit würzigen, harzigen und leicht erdigen Aromen abrunden.

Geschmacksphasen Orca Brau Wanderlust Pale Ale

1. Antrunk

Auch beim ersten Schluck zeigt der Hopfen seine vielseitigen Aromen. Der Antrunk gestaltet sich als ausgesprochen fruchtig-süffig mit Aromen von tropischen Früchten und Zitrusnoten. Letzteres lässt das Orca Brau Wanderlust nicht nur fruchtig-süß wirken, sondern gibt ihm auch einen leicht sauren, frischen Touch. Auch auf der Zunge sind die malzigen Aromen sehr gut zu erkennen und ergänzen sich hervorragend mit den Fruchtaromen.

2. Rezenz

Im Mittelteil lassen die Malzaromen deutlich nach. Das Pale Ale wirkt dadurch sehr frisch und durch die Karbonisierung entsprechend spritzig. Auch die Hopfenöle sind toll erkennbar, die nun eher würzige Aromen von Pinien, Harz und Tannennadeln im Mundraum hervorbringen.

3. Abgang

Während dem Abgang wird das Pale Ale nochmal deutlich herber und bitterer. Aromen von Pinien, Harz, Tannennadeln und etwas grasigen Noten sind weiterhin ausgeprägt erkennbar. Der Nachhall gestaltet sich sodann als angenehm herb, lässt aber nochmal Platz für sanfte Malzaromen.

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Fazit:

Ein weiteres tolles Bier von Orca Brau. Das Wanderlust überzeugt mit tollen, facettenreichen Fruchtaromen die wunderbar in Szene gesetzt werden und hervorragend mit dem Malzaromen harmonieren.

 

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