Braumanufaktur Tobias Frenzel – Pfefferkuchen-Bier

Das Pfefferkuchen-Bier…

Pfefferkuchen-Bier

Daten und Fakten zum Bier

Name: Pfefferkuchen-Bier
Brauerei: Braumanufaktur Tobias Frenzel/E.C.Groschky
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 6,2 % Vol.
Stammwürze: k.A.
Biersorte: Gewürzbier/Bockbier
Gärung: obergärig
Trinktemperatur: 8-10°C
Herkunft: Bautzen/Pulsnitz/Sachsen
Dazu passt: Pfefferkuchen, als Dessert, Glühweinersatz
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Besonderheit des Pfefferkuchen-Bier

Tobias Frenzel ist ja ein recht kreativer Brauer und es gibt immer neue Bierkreationen von ihm. Passend zur Weihnachtszeit hat er in Zusammenarbeit mit der Pfefferküchlerei E.C. Groschky aus Pulsnitz ein Pfefferkuchenbier entwickelt. Erstmals vorgestellt wurde es am 2. November in Pulsnitz auf dem Pfefferkuchenmarkt, sofort war es ausverkauft. Natürlich gab es eine Neuauflage, wir haben sie von Barbara im Hopfenkult als Empfehlung bekommen und natürlich auch mitgenommen. Seit 2015 braut Tobias Frenzel viele verschiedene Bierspezialitäten, wir haben sie euch vorgestellt. Die Pfefferküchlerei E.C Groschky bäckt seit 1825 Pfefferkuchen und Makronen, ich mochte diese als Kind und auch heute noch sehr. Nun wird beides vereint in einem Bier, dem Pfefferkuchenbier.

Das Pfefferkuchen-Bier ist ein dunkles Bockbier, in dem sich bei der Lagerung der Pfefferkuchen zwei Wochen lang befand und sich aufgelöst hat.

Und damit auch Nicht-Pulsnitzer den Unterschied zwischen Lebkuchen und Pulsnitzer Pfefferkuchen kennen, hier die Definition:

Für uns Pulsnitzer Pfefferküchler stellt unser Gebäck als deutschlandweit einmalige, regionale Spezialität eine eigene Gebäckart dar. Ein Pulsnitzer Pfefferkuchen enthält nach dem klassischen Grundrezept absolut kein Fett im Grundteig. Ganz charakteristisch ist die Herstellung eines Lagerteiges, welcher aus Invertzucker (und/oder Bienenhonig), Zuckersirup, Roggenmehl und Weizenmehl besteht. Dieser Teig muss vor seiner Verarbeitung mehrere Monate reifen, um sein spezielles Aroma, die Backfähigkeit und Bindigkeit zu erhalten. Erst bei der Bereitung des Backteiges werden dem Grundteig die Gewürze, das Lockerungsmittel und weitere, veredelnde Zutaten beigegeben.

Flaschendesign

Pfefferkuchen-Bier EtikettAbgefüllt ist das Pfefferkuchen-Bier in einer 0,33l Mehrwegflasche. Das Etikett ist grün und weiß gestreift, wie die Tüten der Pfefferkuchen von E.C. Groschky. Auf dem Etikett sieht man den Namen des Bieres: Pfefferkuchen-Bier, sowie die Namen der beteiligenden Firmen und die Zutaten mit einer kleinen Beschreibung dieses Bieres. Interessant, wie die Kronenkorken bei den Frenzel Bieren verpackt sind, immer in einer kleinen Hülle, fast so wie eine Weinflasche. Tolle Idee und toll gemacht.

Optik

Optisch ist es ein schönes dunkles, bräunlich bis rötliches Bier. Der Schaum ist feinporig, cremig und leicht bräunlich. Optisch ein sehr schönes Bier.

Geruch

Das Aroma dieses Bieres erinnert recht deutlich an Pfefferkuchen, es duftet süßlich mit den typisch weihnachtlichen Gewürzen, die man von Pfefferkuchen kennt: Nelke, Zimt, Piment, Koriander und Honig, eben typisch weihnachtlich und auch richtig schokoladig.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Das Bier hat einen recht cremigen Antrunk, es schmeckt süßlich, und eben wie ein flüssiger Pfefferkuchen. Der Geschmack ist dezent fruchtig, angenehm malzig, ich schmecke Rosinen, Pflaume und die typischen Weihnachtsgewürze wie Nelke, Piment, Koriander, Zimt und Honig, dazu eine recht kräftige und süßliche Schokoladennote und eine angenehme Malznote, die sich aber ein wenig im Hintergrund befindet.

2. Rezenz

Cremig ist das Bier, es hat einen mittleren Körper und die Kohlensäure ist dezent eingesetzt. Das Bier ist von der Konsistenz fast schon ein wenig ölig. Das passt sehr gut zu der süßen, schokoladenen Note mit den angenehmen Weihnachtsgewürzen. Toll ist das Süßliche in Kombination mit den Fruchtnoten, mit den Karamellnoten, den Gewürzen, das passt und harmoniert so richtig gut zusammen.

3. Abgang

Im Nachgeschmack bleibt mir noch lang die süße, schokoladige Pfefferkuchennote. Toll sind die Malze und im Abgang erinnert es mich auch ein wenig an einen Rotwein.

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Olaf Gronert:

Frenzel Bräu und E.C. Groschky haben ein Pfefferkuchen-Bier entwickelt. Eine tolle Idee und die ist mehr als gut gelungen. Optisch, vom Aroma und vom Geschmack her erinnert es mich an flüssigen Pfefferkuchen. Herrlich gemacht, eine Alternative zum Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Wer es bekommt, sollte es unbedingt proBieren und sich auf jeden Fall mehrere Flaschen mitnehmen. Das lohnt sich.

1 Kommentar

  1. Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Danke für die Verkostung und ausführliche Interpretation der Eindrücke und die Wertung für das Bier.
    Als Ideengeber und jener, der Frenzel-Bräu und E.C. Groschky zusammen brachte, war es von Beginn an meine Absicht, genau dieses Bier ins Glas zu bekommen. Dies ist Tobias Frenzel vorzüglich gelungen. Weitere Bierprojekte mit ihm sind in Planung. Prost! Axel Schneider

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