Rogue Dead Guy Ale

Gebraut wurde dieses Bier bereits in den frühen 90er Jahren zu dem Maya Tag der Toten …

Rogue Dead Guy Ale
© www.bier-entdecken.de, Rogue Dead Guy Ale

Daten und Fakten zum Bier

Name: Dead Guy Ale
Brauerei: Rogue Ales
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 6,5% Vol.
Stammwürze: 16 %
Biersorte: dunkles Bockbier
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 6-10 °C
Herkunft: Newport, Oregon, USA
Dazu passt: Gegrilltes, deftiges Essen, Schweinebraten, Wild
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Besonderheit des Rogue Dead Guy Ale

Die Brauerei Rogue Ales wurde eigentlich als Pub in Oregon gegründet, das blieb nicht so – heute wird dort Bier, Whisky, Gin und Wodka hergestellt, aber auch das „Junibeer Pale Ale“, mein zweites Testbier aus dieser amerikanischen Brauerei. Nach der Beschreibung handelt es sich um einen riskanter, dunklen Traum, steht zumindest so auf der Flasche, vom Stil her ist es ein Bockbier und ich erwarte so eine richtige amerikanische Hopfenbombe. Gebraut wurde dieses Bier bereits in den frühen 90er Jahren zu dem Maya Tag der Toten (1. November – Allerheiligen). Dieses Etikett mit dem toten Mann soll noch von damals stammen. Ein honigfarbenes Bier mit einem kräftigen Malzaroma, einer kräftigen Note und einem ausgeglichenen Finale, ich bin gespannt, was der tote Mann mir zu bieten hat.

Flaschendesign

Rogue Dead Guy Ale Etikett
© www.bier-entdecken.de, Rogue Dead Guy Ale Etikett

Eine große 650 ml Flasche steht vor mir, von dem Etikett beobachtet mich ein toter Mann, eigentlich nur ein Skelett, das auf einem Bierfass sitzt und ein Glas Bier in der Hand hält, gestorben an dem Bier. Dieses Skelett grinst richtig und wartet auf meinen ersten Schluck. Toll dieses Skelett, es warnt oder lockt zum Bier trinken. Außerdem lese ich den Namen des Bieres auf dem Etikett sowie den Brauereinamen. Um den Flaschenhals herum stehen die Worte DARE – RISK – DREAM und auf dem Etikett der Rückseite lese ich eine kleine Beschreibung dieses Bieres sowie MHD und die Herstelladresse. Eine tolle Flasche mit einem tollen Etikett, und der tote Mann schaut immer noch auf mich…

Optik

Das Bier leuchtet aus dem Glas kupferfarben, wie ein dunkler Bernstein, es ist leicht trüb und es bildet sich etwas weißer feinporiger Schaum, leider bleibt dieser Schaum nicht lang erhalten. Die Farbe finde ich sehr schön, besonders wie sie im Licht leuchtet, wie ein dunkler Bernstein im Sonnenuntergang, am Schaum muss hier noch ein wenig gearbeitet werden.

Geruch

Der Geruch ist sehr süß, deutlich schnuppere ich das Malz heraus, ein schönes feines Röstmalz, dazu Toffee- und Karamell-Noten, dazu kommt im Hintergrund noch eine feine, aber schon recht deutliche Bitterhopfennote dazu. Der Geruch ist schon recht süßlich und erinnert mich so richtig an ein Bockbier.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk ist wie der Geruch recht süßlich, fast wie ein Malzbonbon, dazu schmecke ich kräftig den Alkohol ,die für ein Bockbier eigentlich fast wenigen 6,5% schlagen hier mächtig zu. Süßlich-süffig mit Aromen von Karamell, etwas Honig und auch ein wenig Ananas, dominant aber das Malz, mir persönlich schon fast zu süß ist dieses Rogue Dead Guy Ale im Antrunk.

2. Rezenz

Die Kohlensäure ist dezent, aber sehr gut eingesetzt, ein frisches, aber weiterhin sehr süßes und sehr kräftig malziges Bier. Ich schmecke feine Aromen von Karamell und Honig. Dazu kommt jetzt eine leichte Hopfennote.

3. Abgang

Ein Bier, was so richtig durchwärmt, süffig, sehr malzig und fast schon süßlich mit einer kräftigen Alkoholnote, im Abgang kommt noch eine herbe und recht trockene Hopfennote dazu, die mir noch lange am Gaumen erhalten bleibt.
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Olaf Gronert: Das „Dead Guy Ale“ ist einfallsreich verpackt, dieses Etikett verführt (zumindest mich) richtig zum Kauf. Optisch ist es von der Farbe her sehr schön, der Schaum leider ein wenig schwach, der Geruch ist wie der Geschmack sehr kräftig malzig mit Karamell- und Honignoten und einer feinen Hopfenherbe, die im Nachgeschmack kräftiger hervor kommen. Insgesamt ein gutes Bier, mir persönlich schon fast zu süß und zu alkoholisch.

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