Schönramer India Pale Ale

Nichts für Warmduscher…

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© www.bier-entdecken.de, Schönramer India Pale Ale

Daten und Fakten zum Bier

Name: Schönramer India Pale Ale
Brauerei: Private Landbrauerei Schönram
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 8,0 % Vol.
Stammwürze: 17,8%
Biersorte: Indian Pale Ale
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 8-10°C
Herkunft: Schönram/Bayern
Dazu passt: scharfe asiatische Spezialitäten, deftige Fleischgerichte, Fisch
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Besonderheit des Schönramer India Pale Ale

Gegründet wurde die Brauerei von dem Landwirt Jakob Köllerer im Jahr 1780. Die Großmutter des heutigen Besitzers Alfred Oberlindober jun. war noch eine gebürtige Köllerer. Eine kleine bayrische, traditionelle Brauerei mit traditionellen Produkten. Aber auch neue Wege werden eingeschlagen, der Braumeister Eric Toft kreiert auch ganz besondere Bierspezialitäten, eine dieser besonderen Bierspezialitäten ist sein Schönramer India Pale Ale.
Das IPA, oder „India Pale Ale“ ist das Kult-Bier der Anhänger der nordamerikanischen Mikrobrauer-Szene. Das malzige Aroma erinnert an eine frisch gemähte Wiese. Im Antrunk schmeckt man eine leichte Malzsüße, die in eine angenehm anhaltende Hopfenbittere übergeht. Ein Tipp: Besonders die Damenwelt ist diesem Bier verfallen. So beschreibt der Braumeister sein Bier, ich bin keine Dame, mag aber auch sehr gern ein India Pale Ale. Das Schönramer India Pale Ale eine moderne Interpretation mit einem ausgesuchten Quartett nordamerikanischen und bayrischem Spezialhopfensorten. Interessant ist noch der Ausspruch vom Braumeister Eric Toft: Amerikanische Brauer beschreiben das Bier als sehr hopfenbetont – dein Gaumen ist an so etwas nicht gewöhnt – lass besser die Finger davon, wenn du unsicher bist! Also gewiss nichts für Warmduscher.

Flaschendesign

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© www.bier-entdecken.de, Schönramer India Pale Ale Etikett

Abgefüllt ist dieses Schönramer India Pale Ale in einer 0,33l Mehrwegflasche. Das Etikett ist „auf alt“ getrimmt, ich sehe ein Foto aus den 20er Jahren auf dem Etikett. Das Etikett ist insgesamt in blau und rot gehalten mit blauer Schrift. Auf dem kleinen Etikett auf der Rückseite lese ich die Zutaten des Bieres sowie die Herstelleradresse. Ein sehr interessantes und schönes Etikett, schade dabei, dass man auf dem Etikett und auch auf der Internetseite (günstig zu erreichen durch den Scancode auf dem Flaschenetikett) keine genauen Informationen erhält, welche Hopfensorten in dem Bier verbraut wurden.

Optik

Abgefüllt ist dieses Schönramer India Pale Ale in einer 0,33l Mehrwegflasche. Das Etikett ist „auf alt“ getrimmt, ich sehe ein Foto aus den 20er Jahren auf dem Etikett. Das Etikett ist insgesamt in blau und rot gehalten mit rblauer (rot-blauer oder blauer?) Schrift. Auf dem kleinen Etikett auf der Rückseite lese ich die Zutaten des Bieres sowie die Herstelleradresse. Ein sehr interessantes und schönes Etikett, schade dabei, dass man auf dem Etikett und auch auf der Internetseite (günstig zu erreichen durch den Scancode auf dem Flaschenetikett) keine genauen Informationen erhält, welche Hopfensorten in dem Bier verbraut wurden.

Geruch

Sehr gelungen ist auch der Geruch, ein frischer und sehr exotischer Geruch strömt aus meinem Glas. Ich rieche richtig reifen Pfirsich, Lychee, Mango, dazu Malz und ein wenig Hefe, natürlich auch den Hopfen, der ist ja reichlich in dem Bier enthalten. Dominant bei dem Geruch sind jedoch die fruchtigen, süßlichen Noten…

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk ist erst recht fruchtig, fast wie ein Fruchtsaft, jedoch gesellt sich sofort eine kräftige Hopfennote dazu. Die Fruchtnoten vom Geruch sind als erstes da, jedoch schwächer als im Geruch, sofort kommt der kräftige, herbe Hopfengeschmack, dazu ein süßlicher Malzgeschmack. Malz und Hopfen reiben ihre Körper aneinander, sie bilden fast ein Gleichgewicht, der Gewinner ist der Hopfen, der immer stärker wird, jedoch immer noch recht angenehm im Geschmack ist.

2. Rezenz

Die Kohlensäure ist sehr dezent eingesetzt, der Körper dieses Bieres trotz des hohen Alkoholgehaltes recht leicht, der Geschmack weiterhin fruchtig mit immer stärker werdenden Bitternoten des Hopfens. Nicht zu bitter, sondern immer noch sehr angenehm und immer ist auch die angenehme Süße des Malzes dabei. An Frucht schmecke ich Pfirsich, Mango, dazu Honig und auch Citrus.

3. Abgang

Der Abgang ist so richtig bitter, ein frischer, langanhaltender, sehr bitterer aber auch ausgewogener Hopfengeschmack, ein wenig trockener, jedoch auch geschwungener Abgang ,mit einer tollen Balance aus Hopfen und Malz.
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Olaf Gronert: Ein bayrisches IPA, schön verpackt wie alle Biere von der Schönramer Brauerei, optisch sehr gelungen mit einem sehr verführerischen exotischen Duft. Vom Geschmack her ist es eine Balance aus Hopfen und Malz mit einem bemerkenswert herben Abgang. Auch bemerkenswert dabei ist die Verbindung von Malz und Hopfen, nicht zuckersüß und nicht strohbitter, ausgewogen ist es, spritzig, perfekt, ein anderes IPA als es die Amerikaner brauen, ein sehr gelungenes bayrisches Indian Pale Ale. Ich ziehe meinen Hut vor dem Braumeister!

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