Kiesbye´s Waldbier Wacholder – Strong Ale – Kreativbier

Waldbier Wacholder: Gin is in the air…

Waldbier Wacholder Bild

Daten und Fakten zum Bier

Name: Waldbier Wacholder
Brauerei: Bierkulturhaus Axel Kiesbye GmbH
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 7,2 % Vol.
Stammwürze: 15,8°
Biersorte: Kreativbier , Strong Ale
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 6-8°C
Herkunft: Obertrum/Österreich
Dazu passt: würziger Käse, Wild, Gegrilltes
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Besonderheit des Waldbier Wacholder

Der Braumeister Axel Kiesbye studierte in Weihenstephan Brauwesen und schloss dieses Studium 1993 als Diplom-Brauingenieur ab. Er ging nach Salzburg zur Stieglbrauerei und später zur Trumer Privatbrauerei nach Obertrum. Seit 1999 beschäftigt sich Axel Kiesbye mit dem Brauen innovativer Biere und seit 2005 ist der Präsident des Verbandes der Biersommeliers Österreichs. Super interessant fanden wir seine Waldbier Edition, dafür stellte uns Herr Kiesbye das Tau, das Frisch und die Edition 2016 „Wachholder“ zur Verfügung. Für diese Waldbiereditionen verwendet Axel Kiesbye jährlich ausgewählte Zutaten der österreichischen Wälder. In den ersten Jahrgangseditionen wurden besondere Bestandteile von Nadelbäumen wie der Tanne, der Zirbe, der Lärche, der Schwarzkiefer und schlussendlich 2015 der Fichte zur Finesse eingesetzt. 2016 Wacholder“.

Sehr interessant dabei sind die Waldzutaten, die in diesem Bier verwendet wurden: 20kg Alpen-Wachholder-Zweige und 7kg Wacholderbeeren, alles geerntet  in den Bundesforstwäldern im Salzburger Lungau. Geerntet von Hand und frisch verwendet unter dem Einsatz besonderer Brautechnologien, die die Schätze des Waldes mit dem Bier vereinen. Das ergibt ein kreatives Bier mit sehr besonderen, kostbaren und natürlichen Zutaten und einem unnachahmlichen Geschmack. Sehr kreativ sind diese Ideen von Herrn Kiesbye. Bei diesem Waldbier sagt man dann nur Gin, Gin.

Flaschendesign

Kiesbye Tau EtikettAbgefüllt ist das 2016 Waldbier Wacholder in einer waldgrünen 0,33l Flasche. Das Etikett ist recht schlicht in Weiß gehalten, mit dem Namen des Bieres, dem Wappen der Brauerei und dem Wappen der Waldbieredition, sowie Wacholderberen. Schlicht weiß sieht es aus, doch durch glänzende und leuchtende Schrift und dem Minimalismus auf dem Etikett sieht dieses Bier sehr hochwertig und richtig edel aus.

Auf dem Etikett der Rückseite liest  man die Geschmacksnoten des Bieres sowie Brauort, Zutaten und das MHD.

Optik

Im Glas hat das Waldbier Wachholder eine dunkle Bernsteinfarbe, das Bier leuchtet richtig aus dem Glas, es ist dabei leicht trüb. Als in wenig schwach empfinde ich bei diesem Bier die Schaumkrone. Der Schaum ist sehr feinporig, strahlend weiß, jedoch nur sehr dezent vorhanden. Bis auf dem Schaum ist dieses Bier optisch sehr ansprechend.

Geruch

Das Aroma des Waldbieres ist recht grün, ich rieche Gewürze, ein wenig Tabak, viel süßliches  Malz und auch der Wachholder ist recht deutlich zu riechen. Ein appetitlich und frisch  duftendes Bier finde ich.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk dieses Bieres ist süß und malzig, fast schon ein wenig klebrig. Deutlich schmeckt man die Wachholdernoten, dazu Kräuter, irgendwie auch grünen Tee, Brot und auch ein wenig nach Marzipan und Karamell. Insgesamt ein recht süßer und malziger Antrunk, der fast schon ein wenig klebrig ist, sehr angenehm dabei die feinen Kräuter und Gewürznoten. Den Antrunk könnte man auch als bitter-süß und klebrig bezeichnen.

2. Rezenz

Das Bier hat ein öliges und fruchtiges Mundgefühl, einen recht kräftigen Körper und eine dezent eingesetzte Karbonisierung. Der doch recht hohe Alkoholgehalt von immerhin 7,2 Prozent kommt nicht zum Vorschein. Das Bier ist weiterhin recht malzig und süßlich, sehr schön die Kräuter- und die Gewürznoten, das Karamell, der Geschmack von grünem Tee und die feine Wacholdernote. Im Mittelteil wirkt das Bier  auf mich ausgeglichener, harmonischer und richtig gut trinkbar.

3. Abgang

Der Abgang ist sehr lang anhaltend, deutlich dabei die Wacholdernoten, die Kräuter, das Karamell und das süßliche Malz. Ein vollmundiger und leicht trockener Abgang und so wunderbar lang anhaltend.

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Olaf Gronert:

Gin, Gin, Gin: die Waldbier Edition 2016 von Kiesbys, gebraut mit frisch geernteten Wacholderzweigen und Wacholderbeeren aus den Bundesforstwäldern im Salzburger Lungau. Schon eine sehr interessante und gewagte Kombination für ein Bier finde ich und es passt wirklich sehr gut. Edel verpackt ist das Bier, optisch bis auf den geringen Schaum sehr schön. Vom Aroma her recht süß, malzig mit Wachholderaromen. Geschmacklich ist es ein sehr vollmundiges Bier mit schönen Kräuteraromen, Aromen von Karamell, Marzipan, grünem Tee und natürlich Wacholder. Eine Kombination die sehr gut passt, mir persönlich ist es ein wenig zu süß. Aber insgesamt ein recht gut gelungenes Bier, das jeder Bierliebhaber schon einmal proBieren sollte.

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