Zötler Braukunst – Heinrich der Kempter

Ein tolles Bier, genauso toll wie Heinrich der Kempter..

Zötler Heinrich der Kempter
© www.Bier-entdecken.de, Zötler Heinricht der Kempter

Daten und Fakten zum Bier

Name: Heinrich der Kempter
Brauerei: Privat-Brauerei Zötler GmbH
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 6,4 % Vol.
Stammwürze: 16,5 %
Biersorte: rotes Bockbier
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 7-10 °C
Herkunft: Rettenberg,Allgäu, Bayern
Dazu passt: Schwein- und Kalbsgerichte, ebenso zu pikanten Gemüsevariationen und verschiedenen Käsedesserts. Außerdem eignet er sich ideal als Aperitif.
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Besonderheit des Heinrich der Kempter

Das sagen die Braumeister Markus Würz, Dominik Lissek und Niklas Zötler über ihre Braukunst-Biere:
Hoch lebe die Braukunst! „Lasst niemals davon ab Bier zu trinken, zu essen, euch zu berauschen, zu lieben und die schönen Tage zu feiern.“
Getreu diesem Motto haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, künftig verschiedene Charakterbiere innerhalb des Bayerischen Reinheitsgebotes zu kreieren, die sich durch die Verwendung und Kombination spezieller Malze, Hopfensorten und ausgesuchter Hefestämme auszeichnen. Da wir unsere Allgäuer Heimat genauso lieben wie unsere Biere, haben uns dazu entschlossen die Braukunst mit Allgäuer Sagen zu verknüpfen, indem wir die Charaktere der Sagengestalten in die Rezepturen dieser Bierspezialitäten einfließen lassen.
Diese Braukunst-Biere sind keine Alltagsbiere. Sie sollten in freundschaftlicher Runde und in speziellen Gläsern genossen werden.

Zwei Jahre lang entwickelten sie ihre Sagenbiere, natürlich enthalte wir euch die Sage zu Heinrich dem Kempter nicht vor:
Manchmal genügt ein kleines Stück Brot, um das Schicksal eines Menschen zu besiegeln. Diese Erfahrung musste auch Heinrich der Kempter machen, als er den Sohn eines Herzogs von Schwaben während der Hofhaltung in Bamberg verteidigte. Der kleine Junge hatte Brot von der Tafel des Kaisers stibitzt, wofür er von dessen Mundschenk gezüchtigt wurde.

Im Streit erschlug Heinrich den Mundschenk und wurde vom Kaiser zum Tode verurteilt. Aus seiner Not heraus packte der Ritter den Kaiser und hielt ihm seine Klinge unter dessen mächtigen roten Bart. Kaiser Otto war gezwungen, das Urteil aufzuheben, verbannte Heinrich jedoch vom Hof.

Viele Jahre später führte Kaiser Otto Krieg und forderte deshalb seine Lehensmänner auf, ihm zu folgen. Dem Abt von Kempten widerwillig gehorchend, zog Heinrich los, um für seinen Herrscher zu kämpfen, bei dem er in Ungnade gefallen war. Eines Tages konnte Heinrich, während er im Zuber badete, sehen, wie der Kaiser auf eine der belagerten Städte zuritt. Die Bürger der Stadt behaupteten, zu Verhandlungen bereit zu sein, lockten den Kaiser jedoch in eine Falle. Als Heinrich das sah, sprang er aus dem Zuber, schnappte sein Schwert und eilte dem Kaiser, nackt wie er war, zu Hilfe. Kämpfend wie ein Bär schlug er all seine Gegner in die Flucht. Als Kaiser Otto erkannte, wer ihm zu Hilfe gekommen war, vergab er Heinrich dem Kempter.

Diese Heldentat inspirierte die Braumeister von Zötler zur Kreation des Roten Bocks.
Das Bier ist ein rotes Bockbier – gebraut mit Pilsener Malz, Münchner Malz Carared Malz und Rauchmalz, dazu die Hopfen Perle und Saphir. In dem Bier sind 25 Bittereinheiten enthalten.

 

Flaschendesign

Heinrich der Kempter Etikett
© www.Bier-entdecken.de, Zötler Heinrich der Kempter Etikett

Abgefüllt wird dieser Zötler Heinrich der Kempter in einer 0,75l Flasche mit Bügelverschluss. Auf dem roten Etikett ist der Heinrich nackt, wie er aus der Wanne springt, abgebildet. Darüber steht „Zötler Braukunst“ und der Hinweis „gewidmet den Allgäuer Sagen“. Auf dem Etikett der Rückseite findet man eine kurze, jedoch sehr informative Beschreibung dieses Bieres.
Am Flaschenhals baumelt ein kleines Heftchen, in dem die Sage des Heinrich der Kempter und eine weitere Beschreibung dieses Bieres nachzulesen ist. Die Verpackung dieses sagenhaften Bieres ist sehr gelungen.

Optik

Das Heinrich der Kempter macht seinem Namen (Rotes Bockbier) alle Ehre, rötlich, leicht bräunlich strahlt es aus dem Glas. Vergleichbar ist es mit einem dunklen Bernstein, der in der Sonne strahlt. Es bildet sich auf dem Bier ein sehr feinporiger, cremig-weißer Schaum. Der Schaum ist nicht zu üppig und leider auch nicht zu standhaft. Für den ersten Eindruck ist dieses Bier sehr schön anzuschauen. Interessant, dass die rote Farbe des Bieres an den mächtigen roten Bart von Kaiser Otto erinnern soll.

Geruch

Vom Duft her strömt ein recht angenehmer süßlicher Duft entgegen, deutlich erkennbar eine fruchtige und sehr karamellige Note, dazu ein sehr angenehmes Hopfenaroma. Sehr lecker – dieser Heinrich der Kempter.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk ist fast ein wenig mild, sehr feinmalzig ist der erste Schluck, auch recht süßlich. Wunderbar ist dabei die Abstimmung der verschiedenen Malze, ein wunderbares Malzaroma, dazu Aromen von Honig, einen Hauch von Nuss und Karamell. Sehr dezent eine leichte und sehr feine Rauchnote. Im Antrunk ein sehr süffiges, malzig-süßliches Bier, wunderbar dabei die Honignoten gepaart mit dem dezenten Rauchgeschmack.

2. Rezenz

Fein prickelt die Kohlensäure, ein mildes, sehr süffiges Bier ist dieser rote Heinrich der Kempter. Weiterhin ist dieses Bier sehr süffig mit Aromen von Honig, Karamell und einem Hauch von Zitrus. Der Zitrus stammt mit Sicherheit von dem Saphir Hopfen. Ein sehr angenehmes mildes Bier, süffig und gut trinkbar.

3. Abgang

Der Abgang ist weiterhin recht süßlich mit den tollen Honig und Karamellaroma. Dazu kommt die Zitrusnote etwas kräftiger hervor und es bildet sich im Nachgeschmack eine leichte Hopfenherbe.

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Olaf Gronert: Auch dieses Bier aus der Braukunstedition der Allgäuer Brauerei Zöttler ist sehr gelungen. Toll ist die Idee mit der Sage von Heinricht dem Kempter, sehr schön die Verpackung. Optisch gelungen ist die rötliche Farbe, der dezente fein cremige Schaum sehr schön, vom Geruch her fruchtig, süßlich, leicht rauchig mit einer feinen hopfigen Note. Vom Geschmack her ein recht süffiger, fast schon süßlicher Antrunk mit Honigaromen, Karamell und einer dezenten rauchigen Note. Im Nachgeschmack kommt die Zitrusnote des Saphir Hopfens kräftiger hervor und bleibt mir lang erhalten. Insgesamt ein tolles Bier, genauso toll wie Heinrich der Kempter war. Was mir fehlt ist ein kleiner Höhepunkt, so bleibt ein gut trinkbares, süffiges Bockbier, das ich bestimmt wieder proBieren werde.

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