BraufactuM The Brale

Ein Mosaic aus Hopfen & Malz…

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© www.bier-entdecken.de, Braufactum The Brale

Daten und Fakten zum Bier

Name: BraufactuM The Brale
Brauerei: BraufactuM
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 4,8 % Vol.
Stammwürze: k.A.
Biersorte: Brown Ale
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 8-10°C
Herkunft: Frankfurt/Hessen
Dazu passt: gegrilltes Lamm, gebratener Thunfisch, Grillhähnchen, Gerichte mit Thai-Curry, Ochsen- oder Rinderrücken am Knochen
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Besonderheit des BraufactuM The Brale

„Als Brown Ale bezeichnete man in England früher eine Bandbreite von populären Bieren mit einer charakteristischen dunklen Farbe und deutlicher Schaumkrone, die dem deutschen Altbier oder belgischen Dubble ähneln. Brown Ales galten während der Industrialisierung als Belohnung nach schwerem Tagewerk, wurden jedoch im zweiten Abschnitt des 20. Jahrhunderts mehr und mehr von hellen Bieren verdrängt. Das erste amerikanische Brown Ale wurde Ende 1900 gebraut, hatte jedoch stärkere Röstaromen und einen kräftigeren Geschmack als das englische Pendant.“
Dieser Stil hatte den Beinamen „the dog“, da man mit der Ankündigung „ich gehe noch mit dem Hund raus“ einen Besuch im Pub einleitete.
Beim Braufactum The Brale handelt es sich um eine Neuinterpretation dieses Bierstiles, verwendet werden dabei der traditionelle englische Hopfen „East Kent Golding“, der Hallertauer Mittelfrüh, der Magnum Hopfen und der relativ neue amerikanische Hopfen „Mosaic“ zu gleichen Teilen. Vier verschiedene Hopfen in einem Bier, dazu dann Karamellmalze und man bekommt ein geschmacklich ganz besonderes Bier, mit nicht zu hohem (4,8%vol.) Alkoholgehalt.
Ein Bier – nicht nur als Belohnung für die getane Arbeit des Tages.

 

Flaschendesign

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© www.bier-entdecken.de, Braufactum The Brale Etikett

Das Etikett des „Braufactum The Brale“ ist recht dunkel gehalten, man erkennt in einem schwarzen Rand das Logo von Braufactum: Zwei Braumeister, die gemeinschaftlich in einem Maischefass rühren. Das großgeschriebene M soll BraufactuM als Manufaktur für besondere Biere hervorheben. Darunter steht der Name des Bieres “The Brale ” – Brown Ale sowie die Besonderheiten, die Zutaten und eine kleine Geschichte zu diesem Bier. Unterschrieben hat auf diesem Etikett der Braumeister Marc Rauschmann. Auf dem Etikett der Rückseite ist eine ausführliche Zutatenliste ersichtlich. Gebraut wird das „The Brale“ mit Pilsener Malz, Karamellmalz, Röstmalz und den Hopfensorten Magnum, Hallertauer Mittelfrüh, Mosaic und East Kent Golding.
Ein einfaches Etikett – doch es hat schon Stil, wie jedes Etikett von BraufactuM, immer etwas Besonderes.

Optik

Optisch ist dieses Brown Ale richtig fein, es macht seinem Namen alle Ehre. Ein nussbraunes Bier, mit einer sehr feinporigen, cremig-weißen Schaumkrone. Im Licht schimmert das Bier leicht rötlich. Ein sehr schön anzuschauendes Bier dieses The Brale. Ein kleiner Minuspunkt: Die Schaumkrone ist zumindest bei mir nicht zu langlebig.

Geruch

Der Duft des Braufactum The Brale ist recht hopfig, dazu kommen Aromen von Orange, Citrusfrüchten und auch leicht nussige Aromen sowie ein wenig Honigduft. Vom Duft erinnert mich dieses Brown Ale an ein IPA.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Im Antrunk schmecke ich recht deutlich die feinen Malznoten, dazu intensiv die angenehmen fruchtigen Noten, ich schmecke Orangen, reife dunkle Beeren, Citrus und Mandarine, dazu gesellt sich eine tolle karamellmalzige Note. Nicht unbedingt süffig der Antrunk, denn es kommen auch die frischen Hopfennoten dazu, vollmundig und kräftig… ein toller Start.

2. Rezenz

Die Rezens dieses Bieres ist richtig harmonisch, vollmundig, süffig, ölig, hopfig und fruchtig, das alles in absoluter Harmonie, dieses Bier wurde von richtigen Könnern gebraut. Geschmacklich weiterhin schön fruchtig: Ich schmecke Mandarine, Honigmelone, jedoch kommt immer stärker eine deutliche herbe Hopfennote dazu, die sich immer mehr entfaltet.

3. Abgang

Im Abgang schmecke ich die leicht pfeffrige Note, die in der Beschreibung von BraufactuM erwähnt wird, recht deutlich kommt sie hervor, angenehm pfeffrig, auch ein wenig säuerlich wirkt The Brale jetzt auf mich, dieser Geschmack wird dann wieder durch schöne feine und reife dunkle Beerenaromen abgelöst und endet in einem recht langen und recht herben Hopfenaroma. Dieser Hopfen bleibt mir noch sehr lang erhalten.
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Olaf Gronert: Von BraufactuM fand ich bisher alle Biere gut, mit The Brale haben sich die Brauer selbst übertroffen. Optisch schön verpackt, richtig toll anzuschauen und geschmacklich einfach umwerfend. Ein eigentlich recht leichtes Bier mit 4,8% vol. Alkohol hat es so in sich. Dazu so viele Aromen, süffig, fruchtig und am Ende so eine gewaltige Hopfennote. Insgesamt ein sehr gutes Bier, dieses The Brale. The Brale = The Brown Ale. Toll neu interpretiert, The Brale, ich will dich wieder.

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