Dackel Feines Pale Ale

Dackel Feines Pale Ale: „Ein Dackel eben“

Dackel Feines Pale Ale

Daten und Fakten zum Bier

Name: Dackel Feines Pale Ale
Brauerei: Bierbrauerei DACKEL
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 5,2 % Vol.
Stammwürze: 12,9°Plato
Biersorte: American Pale Ale
Gärung: obergärig
Trinktemperatur: 8°C
Herkunft: Münster, NRW
Dazu passt: Burger, Geflügelgerichte, Brie, Camembert, Schweinebraten
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Besonderheit des Dackel Feines Pale Ale

Die Geschichte des Dackels begann, als David, das Herrchen des Dackels, vor einigen Jahren begann, in der Garage Bier zu brauen. Da war der nächste Schritt des Betreibers des Münsteraner Factory Hotels eigentlich logisch: Am Standort der ehemaligen Germania Brauerei am Germania Campus entstand eine kleine, moderne Brauerei. Mehr als 30 Jahre nach der Schließung der Germania Brauerei wird nun wieder am Germania Campus Bier gebraut. Das Dackel, das sind : David Deilmann, Betreiber des Factory Hotels, sein Cousin Sebastian Holtmann, der maßgeblich bei der technischen Planung und Umsetzung beteiligt war, Klaus Kretzer von der Firme „Marken von Freunden“ und Christian Büschenfeld, Art Director vom Factory Hotel. Gemeinsam fuhren die vier nach Bayern, um mit den Brauern von Braukon die Rezeptur für das erste Dackel Bier zu entwickeln. Jetzt gibt es ein untergäriges und ein obergäriges Hausbier, ein Pale Ale, ein Porter und im Mai einen Maibock.

Das Pale Ale ist ein gut gehopftes Pale, nicht blass. Eingebuddelt in Münster. „Ein Dackel eben“.

Es wird gebraut mit Caramünch Typ 2 und Pale Ale Malz, an Hopfen wird Columbus und Chinook verwendet. Ein Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,4% Alkohol und einer Stammwürze von 12,9° Plato. Das Pale Ale hat eine Bitterkeit von 47 IBU.

Warum nennt sich die Brauerei Dackel?

Der Dackel hat als Brauerhund ja durchaus eine lange Tradition – wenn auch eine fragwürdige. Als es früher in den alten Gärkellern noch keine vernünftigen Abluftanlagen gab, war der Gärprozess eine echte Gefahr für die Brauer – oder besser gesagt das austretende Kohlenstoffdioxid. Farb- und geruchlos sowie schwerer als die Luft sank es auf den Boden des Kellers und bildete so einen unsichtbaren wie tödlichen Gas-See, der stetig anstieg. Um unbeschadet aus dem Keller zu gelangen, mussten die Brauer sich also warnen lassen, sobald das Gas einen bestimmten Pegel erreicht hatte. Und so suchten sie sich eben einen passenden Begleiter: den Dackel. Kurzbeinig wie er war, gab er ein zuverlässiges Signal, wenn Gefahr im Verzug war: Er kippte ohnmächtig um.

Flaschendesign

Dackel Feines Pale Ale EtikettAbgefüllt ist das DACKEL Feines Pale Ale in einer 0,33l Mehrwegflasche. Das Etikett ist blau, auf ihm sieht man viele kleine Symbole von Münster und von Bier, dazu orange den Namen des Bieres und den Namen der Brauerei. Auch die Zutaten, eine kleine Beschreibung, die Herstelleradresse und das MHD fehlen nicht auf dem Etikett.
Ich finde es ist ein richtig cooles Etikett, mir gefällt es gut. Edel und richtig stylisch, toll gemacht!

Optik

Das Bier sieht von der Farbe aus wie ein dunkler Bernstein, der in der Sonne leuchtet. Es ist leicht trüb und auf dem Bier bildet sich eine wunderschöne, sehr feinporige Schaumkrone. Leider ist der Schaum nicht sehr ausdauernd.

Geruch

Das DACKEL Feines Pale Ale hat ein feines, leicht fruchtiges Aroma. Zu riechen ist eine leichte Malznote, ein wenig Karamell, eine feine Zitrusnote und auch ein wenig nach Pinie ist das Aroma des Bieres.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Im Antrunk erschmecke ich als erstes eine feine dezente Zitrusnote, die begleitet wird von einer recht frischen und leicht herben hopfenbitteren Note, dazu ein dezent süßliches Malz und ein leicht blumiger Geschmack mit Noten von Karamell.

2. Rezenz

Die Kohlensäure ist recht intensiv eingesetzt, das Bier wirkt frisch und spritzig und hat einen mittleren Körper. Geschmacklich wird das Bier ein wenig herber und trockener, verliert aber die feine fruchtige und Zitrusnote nicht dabei, sehr mild dabei ist die süße Malznote.

3. Abgang

Im Abgang wird das Bier herber und trockener, ein bitterer und auch holziger Abgang und irgendwie wirkt er auch muffig. Leider ist der Nachgeschmack auch nicht sehr lang, das DACKEL Feines Pale Ale hat keinen Nachhall.

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Olaf Gronert:

DACKEL Feines Pale Ale, ein Pale Ale im amerikanischen Stil gebraut in einer noch jungen Münsteraner Brauerei. Das Etikett und die Vermarktung haben Stil und wirken sehr hochwertig. Das Bier ist optisch in Ordnung, vom Geruch und Geschmack her nur ein Pale Ale unter vielen, es ist okay, mehr aber auch nicht.

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