Insel Brauerei Rügen Baltic Tripel

Genussvoll, fruchtig, vollmundig, extrem, subtil…

baltic tripel bild
© www.bier-entdecken.de, Insel Brauerei Rügen Baltic Tripel

Daten und Fakten zum Bier

Name: Baltic Tripel
Brauerei: INSEL BRAUEREI RÜGEN
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 9,5 % Vol.
Stammwürze: k.a.
Biersorte: Belgian Style Tripel
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 10-12C
Herkunft: Rambin auf Rügen
Dazu passt: sehr würziger Käse, als Aperitif
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Besonderheit des Baltic Tripel

Gebraut nach dem Rügener Artenschutzabkommen. Genussvoll, fruchtig, vollmundig, extrem, subtil. Ein Tripel ist ein belgischer Bierstil, es gibt da helle und dunkle Varianten, eingebraut unter Verwendung alkoholtoleranter Hefen. Die Merkmale eines Tripel sind ein sehr hoher Alkoholgehalt und ein intensiver Geschmack.
Braumeister Markus Berberich sagt über sein Bier: „Ein wirklich sehr intensives Bier. Für den Alkoholgehalt sehr trocken, mit einem sehr intensiven, geheimnisvollen Duft. Ein Bier mit der Anmutung einer Spirituose, eines gebrauten Pastis, sehr selten – wahrscheinlich einzigartig.“
Gebraut wird in der Insel-Brauerei auf der Insel Rügen in deutsch-belgischer Kooperation, das merkt man an den Bieren, Belgian Style, belgische Hefe, belgische Malze, klingt und schmeckt alles toll. Ich bin gespannt auf dieses Baltic Tripel.

Flaschendesign

baltic tripel etikett
© www.bier-entdecken.de, Baltic Tripel Etikett

Von dem Baltic Tripel habe ich mir die 0,33l Flasche mitgenommen. Verpackt ist sie genauso wie die anderen Sorten der Rügener -Insel Brauerei: Komplett eingeschlagen in ein hellbraunes Papier. Auf der Flasche des Baltic-Tripel sehe ich Kraniche, die habe ich auch sehr zahlreich auf Rügen gesehen. Ein Bier aus der Serie „Expedition ins Bierreich“, das gleichzeitig eine Expedition in das besondere Tierreich der Insel Rügen ist. Außerdem lese ich auf dem Etikett eine kleine Beschreibung des Bieres, die Zutaten sowie die Herstelleradresse. Toll ist die Idee mit der Verpackung, ich finde, da sieht dieses Bier schon nach etwas ganz Besonderem aus.

Optik

Das Bier ist recht hell in meinem Verkosteglas, leicht trüb und es bildet sich ein schöner, sehr feinporiger Schaum. Die Farbe ist wirklich sehr hell, sie erinnert mich ein wenig an ein Pilsener. Das würde mir ein wenig goldener und kräftiger besser gefallen. Aber sieht schon toll aus… das Prickeln der Kohlensäure der strahlend weiße Schaum….

Geruch

Das Bier duftet recht fruchtig, es erinnert mich schon von der Fruchtigkeit her fast an einen Wein oder Champagner mit einer leichten Gewürznote. Der Geruch erinnert ein wenig an Apfel und Traube, dazu die feine Gewürznote, ein sehr schöner Duft, zumindest empfinde ich ihn so.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk entspricht bei diesem Bier voll dem Geruch, so schön fruchtig, ich schmecke Aromen von Apfel, von Trauben und von Gewürzen, ich empfinde feine Koriandernoten, ein wenig Nelke und dass das Bier schon zu Beginn recht trocken schmeckt. Erstaunlich, wie das bei dem Alkoholgehalt gemacht wurde. Ein erfrischendes, fast schon leichtes, fruchtiges, prickelndes Bier und das bei 9,5% Alkohol.

2. Rezenz

Sehr schön der Einsatz der Kohlensäure, es ist ein frisches, prickelndes Tripel, vollmundig, kräftig und komischerweise kommt der Alkohol von immerhin 9,5% kaum zum Vorschein. Geschmacklich gehen die Kräuternoten im Mittelteil ein wenig unter, dafür schmecke ich weiterhin die schöne Apfelnote, ein wenig Zitrus und Orange und das Bier wird ein wenig süßer. Klasse, diese Harmonie aus Säure und Süße, ein Meisterwerk, dieses Tripel von der Insel Rügen.

3. Abgang

Der Abgang ist recht lang und sehr trocken, sehr schön empfinde ich dabei den Geschmack des leicht herben Hopfens, trocken, herb und hopfig geht dieses Baltic Tribel zu Ende.

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Fazit

Ein Tripel Bier aus Deutschland ist schon etwas Besonderes, passend dazu ist dieses Bier auch ganz besonders verpackt. Von der Optik her ist es recht schön, der Duft fruchtig und appetitlich. Vom Geschmack her finde ich dieses Tripel so richtig rund, sehr schön das Fruchtige, dazu das Trockene und leicht Säuerliche. Prickelnd frisch und der Alkohol von immerhin 9,5% Prozent ist kaum zu schmecken, vollmundig und sehr trocken, sehr schön die Apfelnoten, Orange, Zitrus kombiniert mit feinen Kräuternoten, richtig gut hat mir der sehr lange Abgang gefallen mit einer schönen Hopfennote, davon hätte ich gern mehr.

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