Störtebeker Braumanufaktur Glüh-Bier

Ein Glüh-Bier für kalte, verschneite Wintertage

Im Biertest: Störtebeker Glüh-Bier
© www.bier-entdecken.de, Störtebeker Glüh-Bier

Daten und Fakten zum Bier

Name: Störtebeker Glüh-Bier
Brauerei: Störtebeker Braumanufaktur
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 5 % Vol.
Stammwürze: 16,5 %
Biersorte: Biermix
Gärung: Untergärig
Trinktemperatur: heiß und kalt
Herkunft: Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern
Dazu passt: Gebäck, Kuchen
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Besonderheit des Störtebeker Glüh-Bier

Eigentlich ist das ja kein Bier, sondern ein Biermischgetränk. Das Glüh-Bier der Störtebeker Braumanufaktur ist eine untergärige Bierspezialität, zum kalt oder warm geniessen.
Verwendet werden helles Gerstenmalz und Holundersaft und es werden auch noch winterliche Gewürze zugegeben. Daraus entsteht ein tiefrotes Getränk, mit einem fuchsigen Schaum und einem Duft von Nelke und Zimt. Kalt gegärt wird dieses Glüh-Bier mit untergäriger Hefe sowie dezent gehopft mit dem Magnum Hopfen, dadurch kommt der süße Charakter der Wintergewürze und des Holunders voll zur Geltung. Ich werde dieses Glüh-Bier kalt und warm proBieren, natürlich aus dem windschiefen Segelglas.

Flaschendesign

Störtebeker Glüh-Bier Etikett
© www.bier-entdecken.de, Störtebeker Glüh-Bier Etikett

Abgefüllt ist dieses Störtebeker Glüh-Bier in einer handelsüblichen 0,5l Mehrwegflasche. Typisch für Störtebeker ist die Gestaltung des Etiketts: Ich sehe ein Segelschiff, das wahrscheinlich aus Indien und den arabischen Ländern kommt und die exotischen Gewürze für dieses Bier liefert. Groß zu lesen ist auf dem Etikett der Name des Bieres sowie der Alkoholgehalt, sowie die Beschreibung „wärmend-fruchtig“. Auf der Rückseite dieser Flasche sehe ich ein weiteres Etikett mit einer sehr informativen Beschreibung dieses Bieres. Man erfährt hier die Genusstemperatur, die besonderen Zutaten, die Geschichte über die Herstellung dieses Glüh-Bier sowie eine Farb- und Duftbeschreibung. Super gemacht von der Störtebeker Braumanufaktur ist dieses Etikett, informativ und auch schön gestaltet.

Optik

Die Farbe dieses Glüh-Bier ist wirklich tiefrot, eine ungewöhnliche und doch sehr tolle Farbe für ein sogenanntes Bier, der Schaum, der sich beim Einschenken bildet, ist auch rötlich, der Hersteller nennt es fuchsig. Feinporig ist er, rötlich und leider nicht sehr standhaft: Die Farbe ist schon etwas Besonderes, leider kann da der Schaum nicht mithalten.

Geruch

Der Duft ist schon recht kräftig nach Holunder, ein wenig erinnert er auch an Kirsche, fruchtig, süßlich holundrig, und auch ein wenig alkoholisch. An ein Bier erinnert mich dieser Duft überhaupt nicht, eher mehr an einen Glühwein.

Geschmacksphasen bei 10°C

1. Antrunk

Der Test bei Zimmertemperatur: Der Antrunk ist überraschender weise natürlich fruchtig, ich schmecke Holundersaft, Zucker, und auf keinen Fall schmeckt es bierig, positiv, dass es nicht künstlich oder gar chemisch schmeckt. Dieses Glüh-Bier erinnert mich mehr an einen Fruchtsaft als an ein Bier, von Hopfen und Malz ist nichts zu erschmecken.

2. Rezenz

Mild ist dieses Glüh-Bier, Kohlensäure ist kaum zu spüren, ansonsten ist es auch im Geschmack weiterhin sehr süß und fruchtig, sehr schön dabei die Holundernoten, die nicht ganz so süß schmecken wie der Duft erahnen ließ. Wie schon vorher geschrieben ein Fruchtsaft.

3. Abgang

Auch im Abgang ändert sich daran nicht viel, ein süßlicher Fruchtsaft mit kräftigem Holundergeschmack und Zucker, im Abgang spürt man noch ein wenig vom Alkohol. Von den winterlichen Gewürzen ist bis auf leichte Zimt- und Nelkennoten nichts zu spüren.

Geschmacksphasen bei 40°C

1. Antrunk

Der Test bei einer Glüh-Bier Temperatur von 40°C: Bei der Erwärmung bildet sich nun deutlich mehr Schaum und auch der Geruch ist viel kräftiger. Kräftig der fruchtige Duft von Holunder, obwohl ich auch Kirsche erschnuppere. Wurde da etwas verwechselt? Der Geschmack ist nach wie vorher recht süß, kräftig ein fruchtiges Aroma von Holunder und es ist auch Hopfen zu erschmecken. Komisch, dass er bei der erwärmten Version hervorkommt. Auch Zimt ist zu erschmecken, Nelken und auch irgendwie ein Hauch von Ingwer.

2. Rezenz

Saftarig ist es, wie ein Glühwein, obwohl es ja ein Bier ist, dem Holundersaft, Zucker und Gewürzaromen zugefügt wurden. Im Mittelteil wirkt die erwärmte Version irgendwie ein wenig wässrig, wie ein dünner Glühwein, das Positive: Es ist nicht ganz so süß wie ein Glühwein.

3. Abgang

Der Abgang ist wieder so richtig süffig und fruchtig, obwohl nichts an ein Bier erinnert, zumindest sind leichte Hopfennoten zu erschmecken, vom Malz ist überhaupt nichts zu spüren. Was bleibt ist ein leicht säuerlich-fruchtiger Nachgeschmack, vom Alkohol ist nichts zu spüren..

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Olaf Gronert: Das Glüh-Bier von der Störtebeker Braumanufaktur ist eine interessante Kreation mit einer Zugabe von Holundersaft und Gewürzaromen. Optisch eine sehr interessante Farbe, der Schaum ist leider sofort verschwunden. Geschmacklich süß, süffig, fruchtig, interessant dabei, dass bei der erwärmten Version die Gewürzaromen von Zimt und Nelke kräftiger hervorkommen und auch ein Hauch vom Hopfen. Meine Meinung dazu: Kalt eine Erfrischung, warm geht es in Richtung Glühwein.

 

 

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