Next Level Brewing – Bitter Freak BDIPA

Bitter Freak: Ist er zu stark, bist du zu schwach…

Next Level Brewing - Bitter Freak BDIPA

Daten und Fakten zum Bier

Name: Bitter Freak
Brauerei: Next Level Brewing
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 7,5 % Vol.
Stammwürze: 16,5 ° Plato
Biersorte: Brutal Double India Pale Ale
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 9°C
Herkunft: Kötschach-Mauthen, Österreich
Dazu passt: als Aperitif, Pasta mit Bärlauchpesto, indisches Curry
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Besonderheit des Bitter Freak

Als neue österreichische, unabhängige Braumarke möchte Next Level Brewing für eine hohe Vielfalt an hocharomatischen, spannenden, kreativen und neuartigen Bieren sorgen. Das aktuelle Sortiment umfasst 8 Biere und reicht von international beliebten Klassikern wie Pale Ale oder IPA über saisonale Bierspezialitäten mit Earl Grey Tee oder Hibiskus, bis hin zu alten Biersorten wie die Gose.

Trotz dem jungen Bestehen der Braumarke, hat Next Level Brewing bereits vier anerkannte Prämierungen für ihre Bierkreationen im Craft Beer Bereich erhalten. Wobei Craft Beer nach eigener Aussage der falsche Begriff ist. Denn Next Level Brewing nennt seine Biere lieber „IndieBiere“. Warum? Um sich abzugrenzen von der Brauindustrie und den „möchtegern Crafties“ die den Ausdruck Craft Beer für Werbezwecke benutzen.

Heute nehmen wir den Bitter Freak, ein „Brutal Double IPA“ mit 200 IBU unter die Lupe. Gebraut wurde dieser mit den Hopfensorten: Herkules, Cascade, Centennial und Chinook

Flaschendesign

Bitter Freak BDIPA EtikettHelle und dunkle Grüntöne zieren das Etikett. Das Muster der „Next Level Brewing“ Etiketten ist immer gleich, nur durch die Farbwahl und dem Namen des Bieres, ist das Sortiment zu unterscheiden. Löblich sind die angegebenen Informationen auf dem flaschenumlaufenden Etikett. Alkoholgehalt, Stammwürze, Bittereinheiten, verwendete Hopfen- und Malzsorten, Trinktemperatur und Intensität der Aromen ist ablesbar.

Optik

Mit Respekt öffnen wir das 200 IBU Bier und leeren es sanft in ein Verkostungsglas. Farblich zeigt es einen kräftigen Goldton mit orangefarbenen Reflexionen. Der große schneeweiße Schaum baut sich feinporig auf dem Bier auf und beweist sich als standfest.

Geruch

Der Geruch ist intensiv grasig und leicht erdig. Die enorme Bitterkeit die der Bitter Freak in sich trägt, ist bereits beim Geruch erkennbar. Zitronenaromen sorgen für etwas frische und bringen feine säuerliche Aromen mit ins Spiel. Dazwischen tummelt sich jede Menge Frucht. Mango, Orange, Grapefruit, Maracuja, etwas Beerenfrucht, Mandarinen, man weiß nicht welche Frucht nun besonders hervorsticht.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Beim ersten Schluck müssen wir nicht lange um den heißen Brei reden. Im Vordergrund stehen ganz klar die intensiven Hopfenaromen. Zitrone und Grapefruit dominieren die Fruchtaromen. Dazwischen entdeckt man feine tropische Früchte wie Mangos, Maracuja und etwas Orange. Wie zu erwarten, setzt eine frühe Bitterkeit ein. Das sich die hopfigen Aromen aber so entfalten können, verdanken sie einem soliden Malzbett welches an Biskuit erinnert. Insgesamt besteht eine gute Balance zwischen agressiven Hopfen- und milderen Fruchtaromen.

2. Rezenz

Der Bitter Freak hat einen mittleren Körper und eine durchschnittliche Kohlensäure. Im Mittelteil wird das Bier trockener und Aromen von Kräutern und Pinie kommen zum Vorschein, wodurch die Bitterkeit noch kräftiger wird.

3. Abgang

Die fruchtigen Aromen verfliegen nach und nach und werden ersetzt durch florale Aromen von Kräutern, Gras und Heu. Der Bitter Freak wird zunehmend trockener und dadurch auch bitterer und herber. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, bei dem sich die Bitterkeit nicht mehr steigern kann und es verbleibt ein am Gaumen klebender hopfig-bitterer Nachhall.

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Fazit:

200 Bittereinheiten. Das ist ein Wort und mit Respekt haben wir uns an den Bitterfreak herangewagt. Am Ende war dieser zwar bestückt mit kräftigem Hopfenaromen aber dennoch sehr gut trinkbar. Dies liegt wahrscheinlich auch daran, dass 200 Bittereinheiten nur rechnerisch erreicht werden können und der menschliche Geschmackssinn ohnehin nur bis zu 100 Bittereinheiten schmecken kann. Der Bitter Freak zeigt in jedem Fall eine tolle Balance zwischen trockener Bitterkeit und angenehmen, fruchtigen Aromen.

Next Level Brewing - Bitter Freak BDIPA

8.7

Flaschendesign und Angaben:

8.5/10

Optik:

8.5/10

Geruch:

9.0/10

Geschmack:

8.5/10

Gesamteindruck:

9.0/10

Aromenprofil

  • Gras
  • Bitterkeit
  • Pinie
  • Tropische Früchte
  • Kräuter

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