STRONG SUFFOLK DARK ALE

Ein Bier, das für 2 Jahre in Eichenfässern gelagert wurde..

Strong Suffolk Dark Ale

Daten und Fakten zum Bier

Name: STRONG SUFFOLK DARK ALE
Brauerei: Green King Brewery
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 6,0 % Vol.
Stammwürze: k.A.
Biersorte: Dark Ale
Gärung: obergärig
Trinktemperatur: 8-10°C
Herkunft: Bury ST Edmunds / England
Dazu passt: zu Gegrillten, Rindersteaks, zu einem gemütlichen Abend
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Besonderheit des STRONG SUFFOLK DARK ALE

Die Green King Brewery existiert seit über 200 Jahren, eines ihrer ganz besonderen Biere ist das STRONG SUFFOLK DARK ALE: Die Brauerei hat folgende Geschichte für dieses Bier parat:

„Hier in Bury St. Edmunds sind wir die einzige Brauerei in Großbritannien, um weiterhin das „Landbier“ des 18. Jahrhunderts zu produzieren – in der Tat ist unser Starkes Suffolk eines der Dinge, die uns so einzigartig machen! Es ist eine Mischung aus zwei Bieren – Best Pale Ale (BPA) und Old 5X.

Wir schätzen den alten 5X hier bei Greene King. Es ist sehr stark – 12% – und ist in zwei hölzernen Eichenfässern in unserer Brauerei in Bury St. Edmunds für mindestens zwei Jahre gelagert. Der Bereich innerhalb der Brauerei, in dem die Fässer gelagert wurden, waren einst Tunnel, die das Kloster mit dem Haus des örtlichen Abtes verknüpften: bequem für lügende Mönche zum Zeitpunkt der Auflösung der Klöster.

Die Deckel der Fässer sind mit Marl bedeckt – ein Wort in Suffolk Dialekt für den sandigen Kies, der viel von der Grafschaft bedeckt. Das Gewicht des Marls stoppt die Wirkung der sekundären Fermentation vom Öffnen der Deckel.

Während Old 5X auf eigene Faust sehr scharf und sauer schmecken kann, trifft Stark Suffolk den Punkt. Das Jahrgangs-‚Land-Bier‘ hat eine würzige, Eichen-, Sherry-, Wein und Eisenähnliche Intensität im Aroma und am Gaumen mit einer zutiefst sauren Note.“

Ein Bier, das für 2 Jahre in Eichenfässern gelagert wurde, in denen vorher ein Bier lagerte, das 12Prozent Alkohol hat, da kann man gespannt sein, was einen erwartet.

Flaschendesign

Strong Suffolk Dark Ale EtikettAbgefüllt ist das STRONG SUFFOLK DARK ALE in einer 330 ml Mehrwegflasche.

Auf dem Etikett der Vorderseite sieht man einen Stierkopf mit einer Krone, darunter den Namen des Bieres und die Geschichte von der Lagerung. Den Flaschenhals ziert ein Etikett mit dem Wappen und dem Namen der Brauerei. Auf dem Etikett der Rückseite kann man die Geschichte dieses Bieres sowie die Zutaten und die Herstelleradresse lesen.

Ein schönes und recht aussagekräftiges Etikett finde ich.

Optik

Im Glas schimmert dieses Bier leicht rötlich und sieht recht schwarz aus. Auf dem Bier bildet sich ein feinporiger, leicht bräunlicher Schaum. Dieseer ist nicht zu üppig und leider auch nicht zu standhaft. Von der Farbe her – mit diesem rötlichen Schimmer – gefällt mir das Bier recht gut, vom Schaum her ist es auf jeden Fall ausbaufähig.

Geruch

Vom Aroma her ist das Bier leicht malzig, dazu fruchtige Noten von Trauben. Das Bier erinnert an einen kräftigen Rotwein, mit einem kräftigen malzigen und karamelligen Aroma.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Im Antrunk schmeckt das STRONG SUFFOLK DARK ALE relativ süß, es sind Aromen von Trockenfrüchten, von Trauben und richtig viel Malz zu schmecken. Auch schmeckt man einen frisch karamellisierten Zucker hervor, süß, kräftig, malzig, es erinnert vom Geschmack her schon fast an einen Sherry, da auch leichte Cognac-Noten hervor kommen, sicher durch die zweijährige Fasslagerung.

2. Rezenz

Die Kohlensäure ist sehr dezent eingesetzt, das ergibt ein schweres, kräftiges und vollmundiges, aber auch recht süßliches Bier. Fast schon ungewöhnlich süß, dazu der Geschmack des karamellisierten Zuckers, der Trockenfrüchte und auch einer leicht nussigen und pflaumigen Note. Das Bier erinnert im Mittelteil an ein sehr gutes Bockbier. Stark, vollmundig, fruchtig und so richtig süffig, dazu der perfekte Einsatz der Kohlensäure und die Aromen, die sich perfekt ergänzen.

3. Abgang

Im Abgang setzt eine recht kräftige und bittere Hopfennote ein, sehr schön der Übergang von dem recht süßlichen Bockbier zu einem bitteren Ale. Im Nachgeschmack bleiben mir noch sehr lang fruchtige und malzige Note erhalten.

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Olaf Gronert:

Heute ist im Test das STRONG SUFFOLK DARK ALE aus der Green King Brewery in England. Schön verpackt, mit dem recht wütend wirkenden Stier auf dem Etikett, vom Geruch her wirklich sehr gut. Optisch – bis auf dem etwas geringen Schaum – perfekt und geschmacklich ist dieses Dark Ale eine Meisterleistung der Braukunst. Sehr schön, wie die Aromen aufeinander abgestimmt sind, die Zuckernoten, das Karamell, die Röstmalze, dazu der Übergang von einem süßen, süffigen und starken Bier mit Cognac-Noten in ein leichtes bitteres Ale. Dieses Bier ist ein Meisterwerk!

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