Beer Battle: Hopfenstopfer Monroe vs. SHIPA Monroe

Zwei Brauereien, zwei Biere, zweimal der gleiche Hopfen namens Monroe im Bier und nur dieser Hopfen! Zeit für eine ausgiebige Querverkostung und unser Beer Battle.

Beer Battle: Hopfenstopfer vs Shipa

Beer Battle Fakten: Hopfenstopfer Monroe

Name: Hopfenstopfer Monroe
Brauerei: Häffner Brauerei
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 6,5 % Vol.
Stammwürze: 15,8 °P
Biersorte: Imperial Pale Ale (Single Hop)
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 8-9°C
Herkunft: Bad Rappenau, Baden-Württemberg
Dazu passt: Sandwich, Geflügel, Blaubeerkuchen

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Beer Battle Fakten: SHIPA Monroe

Name: SHIPA Monroe
Brauerei: Kehrwieder Kreativbrauerei
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 7,5 % Vol.
Stammwürze: 16,8 ° Plato
Biersorte: India Pale Ale (Single Hop)
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 8-9°C
Herkunft: Hamburg
Dazu passt: Gegrilltes Hähnchen, Salate, Erdbeerkuchen

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1 – Idenditätsfaktor – 1

Thomas Wachno ist Braumeister in der Häffner Brauerei in Bad Rappenau. Neben den traditionellen Bieren der Brauerei, braut er auch ausgefallene Bierestile die unter dem Namen „Hopfenstopfer“ bekannt sind. Seit wir zurückdenken können ist der „Hopfenstopfer“ eine bekannte Größe unter den Craft Beer Brauern.

Im Jahr 2013 gab es das erste Bier der Kehrwieder Kreativbrauerei. Also noch eine recht junge Brauerei. Das heißt aber nicht das Oliver Wesseloh, Gründer und Braumeister der Brauerei unerfahren ist. Er hat in der Karibik, Nord- und Südamerika über Jahre viele Erfahrungen gesammelt. Gebraut wird in Hamburg. Mittlerweile hat Olli – nicht nur durch die SHIPA-Bier-Reihe – unzählige Craft Biere auf den Markt gebracht und ist bekannt wie ein bunter Hund.

 

2 – Optik im Glas – 2

Bei unserem Beer Battle zeigen sich die beiden Biere sehr ähnlich. Das Hopfenstopfer Monroe hat einen schönen helleren Bernsteinton und besitzt eine cremige, weiße Schaumkrone, welche sich als durchaus standfest erweist.
Das SHIPA Monroe – ebenfalls bersteinfarben – ist etwas dunkler, was durch die kräftigere Trübung kommt. Ebenfalls ist es durch einen schneeweißen Schaum versiegelt, welcher in unserem Beer Battle allerdings weniger standhaft ist.

 

3 – Geruch – 2

Das Hopfenstopfer Monroe haut uns schnell einige intensive Aromen um die Ohren. Beerenfrüchte, Zitronengras, Aprikose und auch eine Portion von exotischen Früchten. Dazu zeigen sich süße Malzaromen.
Weniger intensive Aromen präsentiert uns das SHIPA Monroe während unserem Beer Battle. Erkennbar ist ebenfalls ein ausgeprägter süßer Malzkörper, dieser verbirgt jedoch eher die Hopfenaromen.

 

3 – Geschmack – 3

 

Milder und schlanker als das SHIPA. Süße Malzaromen dominieren das Geschmacksbild. Angenehm weicher Körper, von den 6,5 % Alkohol ist keine Spur. Die Kohlensäure ist zurückhaltend und bietet Platz für spät einsetzende Fruchtaromen.
Etwas breiter und fruchtiger als sein Gegner. Frühe grasige Hopfenaromen kündigen einen bitteren Abgang an. Dazwischen spiele dunkele und rote Beerenfrüchte. Insgesamt vollmundig und süffig mit einem für India Pale Ales gerecht werdenden Abgang.

 

3 – Flaschendesign – 4

hopfenstopfer-monroe_etikett

Das Flaschendesign hat einen Wiedererkennungswert und ist im Bierregal durchaus auffallend. Recht verspielt in Schrift und Grafik, daher kann man hier sicher von einem Alleinstellungsmerkmal sprechen – uns manchmal zu verspielt. Die Angaben auf dem Etikett ausreichend.

shipa_monroe_etikett

Das Flaschendesign der SHIPA-Biere ist schlicht, repräsentiert aber immer gekonnt das Aromenprofil des jeweiligen Bier. Auf dem Etikett gibt es zudem viele interessante Angaben über das Bier wie z.B. Beschreibung der Hopfenaromen, Angaben zum geeigneten Glas und der Trinktemperatur.

 

4 – Drinkability – 5

Weicher, milder Antrunk. Schöner Malzkörper. Fruchtaromen dezent und harmonisch eingesetzt. Die Herbe kommt erst nach ein paar großen Schlücken. Auch die 6,5 % Alkohol mekt man kaum. Ähnelt einem feinen Sommer-Ale und hat eine hohe Drinkability.
Kräftige grasige Aromen zu Beginn. Als Gegenpol mischen fruchtige Beerenaromen mit. Auch hier ist alles auf einem ordentlichen Malzkörper aufgebaut. Der Abgang im vergleich zum Hopfenstopfer Monroe aber trockener und Herber. Dennoch verdammt lecker und auch wenn das SHIPA Monroe mit 7,5 % Alkohol zu Buche schlägt, möchte man eine 2. Flasche öffnen.

 

Beer Battle Fazit

Eine Hopfensorte von zwei erfahrenen Braumeistern in einem Bier in Szene gesetzt. Während das SHIPA volluminös und kräftig wirkt, kommt sein Gegenspieler aus Bad Rappenau gemütlicher und harmonischer daher. Beide Biere entsprechen höchster Braukunst. Das Bier von Kehrwieder fordert einen mit seinen Aromen im Geschmack heraus, dass Hopfenstopfer Monroe gibt sich dagegen als geselliger, unaufdringlicher Begleiter bei geselligen Runden und Speisen. Am Ende unseres Beer Battle gewinnt jedoch das SHIPA Monroe von der Kehrwieder Kreativbrauerei mit einem Punkt vorsprung.

 

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