CREW AleWerkstatt IPA

„Das CREW Pale Ale war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“

Crew IPA
© Bier-entdecken.de, IPA, CREW AleWerkstatt

Daten und Fakten zum Bier

Name: CREW IPA
Brauerei: CREW AleWerkstatt
Link zur Webseite der Brauerei
Alkoholgehalt: 6,4 % Vol.
Stammwürze: 15,2 %
Biersorte: India Pale Ale (IPA)
Gärung: Obergärig
Trinktemperatur: 8-10°C
Herkunft: München, Bayern
Dazu passt: Scharfe Speisen, wie sie in der „indischen“ und „thailändischenKüche häufig vorkommen
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Besonderheit des CREW India Pale Ale

Mit der Gründung der ersten „Craft Brewery“ in Deutschland und ihrem ersten Bier, einem Pale Ale, hielten die Jungs der CREW AleWerkstatt Einzug auf dem Biermarkt. Ihr Ziel, den deutschen Pils verwöhnten Gaumen, mit „alternativen“ Bierstilen und handwerklicher Braukunst entgegenzuwirken. In Fachkreisen wurde das CREW Pale Ale als „harmonisch“ und „ausgeglichen“ beschrieben um den deutschen Gaumen langsam aber sicher auf besondere Biere abseits der Einheitsbiere einzustimmen. Nun brachte die Crew nach einem erfolgreichen Start ihres Pale Ales eine neue Biersorte auf den Markt, ein India Pale Ale (IPA). Die Sortenbeschreibung verspricht ein aromatisches, gut gehopftes Bier.

Flaschendesign

© bier-entdecken.de, CREW IPA

Das sehr stylische Flaschenetikett, welches auch schon das Pale Ale tragen durfte, erkennt man sofort. Diesmal in einem dunklen Blauton gehalten. Auch hier zeigt die CREW AleWerkstatt, wie gut eine Flasche, abseits von marktschädlichen „Individualflaschen“ in Szene gesetzt werden kann. Auf dem Rückenetikett findet man eine kleine geschichtliche Erwähnung der ersten IPA´s sowie ein versteckter Hinweis, was in dieser Flasche verborgen schlummert.

Optik

Eingeschenkt leuchtet das Bier in einem Perlorange mit leichten roten Einstichen. Es wirkt solide und kräftig. Eine zu Beginn imposante Schaumkrone trägt ihr Übriges dazu bei. Diese wird langsam am Glas haftend kleiner, bis eine fingerbreite Schaumhügellandschaft zurück bleibt.

Geruch

Es duftet fruchtig, frech nach Pomelo, etwas Holunder, süßem Pfirsich und Beerenfrüchten wie zum Beispiel Stachelbeere. Dazu gesellt sich eine feine Malznote, die dem Bier einen süffigen und gehaltvollen Charakter verleiht. Dieser wird durch eine deutlich wahrzunehmende Hopfennote verstärkt.

Geschmacksphasen

1. Antrunk

Der Antrunk gestaltet sich als weich und süß auf der Zunge. Eine dominante Malznote in Verbindung mit den fruchtig frechen Aromen nach Pomelo und Stachelbeeren lassen das IPA frisch und süffig wirken.

2. Rezenz

Im Mittelteil baut sich eine feine Säure auf die sich in jede Ecke des Gaumens erstreckt und auf den Abgang vorbereitet. Weiterhin dominiert eine gewisse Malzigkeit, die sich von der aufkommenden Säure wenig einschüchtern lässt. Fein prickelnd ergibt sich ein fließender Übergang zum Abgang.

3. Abgang

Während des Abgangs tritt die Säure zurück. Es startet ein impulsives Kopf-an-Kopf-Rennen durch Malzaromen und Hopfen. Welches der Hopfen schnell für sich entscheidet. Interessant ist jedoch ein erneutes Aufkommen von Fruchtaromen, die wunderbar harmonieren mit der Bitterkeit des Hopfens. Im Nachhall legt der Hopfen noch eins drauf, lecker hopfig herb und ausgewogen bitter verbleiben die Aromen lange im Gaumen.

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Fazit

Das Bier hat nicht enttäuscht und gehalten was es verspricht. Ein solides, aromatisches und durchaus leckeres Bier, von dem man nicht genug bekommt. Trotz der Intensität, sind alle Aromen im Einklang und sind perfekt aufeinander abgestimmt.
Wir hoffen es bleibt nicht dabei und die Crew aus München hat schon eine Idee für ein drittes Bier in ihrem Sortiment.

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