Dein eigenes Bier mit Braufässchen.com

© www.braufaesschen.com

Das Braufaesschen stellt die schnellste und einfachste Möglichkeit dar, sich in nur einer Woche – ohne Vorkenntnisse – sein eigenes Bier zu brauen.
Wir haben mit den vier Gründern von www.braufaesschen.com gesprochen und haben mal genau nachgefragt was es sich mit diesem Fässchen auf sich hat und wie ihre Erfindung denn überhaupt funktioniert.


1. Hallo Felix, Wolfgang, Martin und Dominik stellt euch doch bitte einmal unseren Lesern vor.

Martin: Grüß dich, ich bin Martin und habe nach meiner Ausbildung als Brauer und Mälzer Brauwesen an der TU München studiert. Ich habe schon immer versucht, den aufwendigen Brauprozess für jedermann zugänglich zu machen. Ich denke mit dem Braufässchen haben wir dafür eine tolle Lösung gefunden.

Dominik: Hallo, ich bin Dominik. Ich studiere derzeit Maschinenwesen an der TU München. Ich bin im Team für Finanzen und für weitere Wachstumschancen des Braufässchens verantwortlich.

Felix: Hallo! Ich bin Felix und habe ebenfalls Brauwesen und Getränketechnologie an der TU München in Weihenstephan studiert. Am Braufässchen fasziniert mich besonders, wie schnell man damit ein gutes Bier brauen kann.

Wolfgang: Servus! Ich studiere derzeit Agrarwissenschaften an der TU München. Ich betrachte das Braufässchen als einen kleinen Bioreaktor und erfreue mich daran, viele verschiedene Geschmäcker und Parameter auszuprobieren.

2. Wie kam es zu der Idee, euer Unternehmen braufässchen.com zu gründen?

Einer unserer Brauer, Martin, hat schon immer versucht den aufwendigen Brauprozess zu vereinfachen. Dieser Gedanke verfolgte ihn von seiner „Brauer-Lehre“ bis über sein ganzes Studium. Per Zufall lernte er dann unseren anderen Brauer Felix kennen. Zusammen mit Dominik und Wolfgang entwickelten wir dann in vielen Versuchen das endgültige System für das Braufässchen.

3. Was sind eure Ziele und Wünsche mit diesem Projekt?

Wir wollen Menschen das Kulturgut Bier näher bringen und bieten daher kein Bier an, sondern ein Braufässchen zum Bier selber brauen. Unsere Kunden kommen somit dem Bier ein Stückchen näher als wenn sie es nur trinken. Unser Braufässchen soll einfach Spaß und Lust machen, sich mit Bier zu beschäftigen. Daher bieten wir auch Geschmacksrichtungen wie amerikanisches Eichenholz oder Kirsche an, damit man Bier neu erleben kann.

4. Momentan befinden sich 3 tolle Biersorten zur Auswahl in eurem Sortiment, sind weitere schon in Planung? Und habt ihr euch schon gedanken darüber gemacht, für Deutschland (noch) eher untypische Sorten wie Pale Ale oder IPA mit ins Programm zunehmen?

Wir wollen unsere Auswahl erhöhen und arbeiten an weiteren Sorten. Dabei denken wir nicht nur an typische Biersorten, sondern auch an eher untypische Sorten. Die Entwicklung läuft und wir sind dran und hoffen bald für jedem das Richtige dabei zu haben. Um auf deine Frage zurückzukommen, sehen wir Pale Ale oder ein Stout als realistische Ergänzungen zu unseren jetzigen Sorten. Außerdem wollen wir bald neue Hopfensorten in unser Sortiment aufnehmen.

5. Was fasziniert euch an Bier?

Kein Getränk auf der Welt ist so facettenreich wie Bier. Bier wird schon seit tausenden von Jahren gebraut, und doch hat die Wissenschaft noch längst nicht alle Fragen beim Bierbrauen geklärt. Das faszinierende an Bier ist, dass es so viele Menschen miteinander verbindet und jeder eine Geschichte über Bier erzählen kann.

6. Welche ist/sind eure Lieblingsbiersorte(n)?

Dominik: Stout

Martin: Russian Imperial Stout

Felix: Weizenbock

Wolfgang: Indian Pale Ale

7. Erinnert ihr euch an eure erste „bedeutsame“ Begegnung mit Bier?

Daran kann sich jeder von uns nicht mehr so ganz erinnern. Da wir alle bis auf Felix aus Bayern kommen, kommt man schon da schon recht früh mit Bier in Berührung…

8. „Brauereisterben“, „sinkender Bierabsatz“ und „Pils Monokultur“ sind in der Braubranche bekannte  Negativschlagzeilen. Was müsste sich in der Braunation Deutschland eurer Meinung nach verändern?

Brauereien müssen anfangen sich mehr zu trauen. Bei den Biermischgetränken sind sie mittlerweile ja sehr kreativ, aber die Kategorie Bier an sich hat sich wenig geändert. Und gerade da liegt viel Potential.

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9. Was haltet ihr vom Reinheitsgebot? Nützlich oder Hinderlich?

Die Message des Reinheitsgebotes ist auf jeden Fall die Richtige: Es dürfen nur natürliche Zutaten für unser Bier verwendet werden. Damit stimmen wir völlig überein.

In der Form wie das Reinheitsgebot heute vorgeschrieben ist, ist es sicher diskutabel. Warum darf die natürliche Gerste nicht für das Brauen hergenommen werden, sondern nur verarbeitete Malz?
Unabhängig von diesen Fragen steht nicht zur Diskussion, dass innerhalb des Reinheitsgebotes noch viel ungenutztes Potential vorhanden ist. Wir denken hier an unterschiedliche Hefestämme sowie Hopfensorte und „Hopfungstechniken“.

Mehr dazu unter www.braufaesschen.com